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Klosterlechfeld

17.09.2019

Kinder ziehen im Kloster ein

Das ist der provisorische Spielplatz mit dem Sandkasten zu sehen.
Bild: Hieronymus Schneider

Der Kindergarten Maria Hilf in Klosterlechfeld ist voll belegt und die neue Einrichtung ist noch im Bau. Warum das Provisorium bis 2022 genehmigt ist.

Der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen wächst in allen Gemeinden. Deshalb wird in Klosterlechfeld ein neuer Kindergarten gebaut, für den bald Richtfest gefeiert werden kann. Doch dort können die Kinder erst in einem Jahr einziehen und der alte Kindergarten an der Försterstraße ist überbelegt. Nun wurde eine ideale Übergangslösung gefunden.

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Eine Kindergartengruppe mit zwölf Kindern zieht in die altehrwürdigen Mauern des ehemaligen Franziskanerklosters ein. Zwei Räume wurden dafür hergerichtet, Kindertoiletten eingebaut und ein eigener Zugang geschaffen. Dafür wurde das Schloss am Zugangstor zwischen Festplatz und Kloster erneuert. Auf der Grünfläche zwischen dem Kloster und dem Schützenheim hat der Bauhof einen Pflasterweg und in der Ecke einen Sandkasten gebaut. So haben die Kinder einen idyllischen Garten zum Spielen, der von den Klostermauern geschützt wird. Die Kosten von knapp 4000 Euro hat die Gemeinde getragen. „Das war eine wunderbare Zusammenarbeit zwischen der Kirchenverwaltung als Träger des Kindergartens und der Gemeinde“, betonte Bürgermeister Rudolf Schneider bei der kleinen Eröffnungsfeier mit den Kindern und Eltern der Übergangsgruppe.

Provisorium in Klosterlechfeld ist auf drei Jahre ausgelegt

Sein Vorgänger Peter Schweiger, der jetzt in der Kirchenverwaltung Verantwortung trägt, stimmte ihm zu und auch Pfarrer Thomas Demel freut sich, dass wieder junges Leben in das historische Kloster einzieht. Das Landratsamt Augsburg hat die Nutzung der Räume zur Kinderbetreuung bis zum 30. Juni 2022 genehmigt. Eigentlich sollen die Kinder schon im September 2020 in den neuen „Franziskus-Kindergarten an der Alpenstraße einziehen. „Aber manchmal halten gute Provisorien ja auch länger als gedacht“, sagte der Bürgermeister im Hinblick darauf, dass dann ja der alte Kindergarten „Maria Hilf“ in der Försterstraße grundlegend saniert wird.

„Schöner wie hier im Kloster können wir es nirgendwo haben“, sagte die Kindergartenleiterin Karin Krimshandl. Ihre Mitarbeiterinnen Steffi Schuster, Nicole Mika und Marina Münzberg werden täglich für die Betreuung der zwölf Kinder sorgen. Auch deren Eltern sind von dieser Lösung einer in sich abgeschlossenen Gruppe begeistert.

Die Kinderbetreuerinnen Steffi Schuster, Marina Münzberg und Nicole Mika freuen sich über die Übergabe der Räume zusammen mit Pfarrer Thomas Demel, Bürgermeister Rudolf Schneider und Kindergartenleiterin Karin Krimshandl.
Bild: Hieronymus Schneider
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