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21.03.2020

Kindergarten in Schwabmünchen: Ein neuer Standort muss her

Auf diesem Spielplatzgelände am Enzianweg Ecke Auerbergstraße soll ein Kindergarten-Neubau entstehen. Die Anwohner kritisieren das Vorhaben.
Bild: Carmen Janzen

Eine derart hohe Zahl von Einwänden gegen den neuen Kindergarten in Schwabmünchen ist kein gutes Startkapital für ein Millionenprojekt.

Über 800 Einwände gegen einen Kindergarten-Neubau: Das ist kein gutes Startkapital für ein Millionenprojekt. Wegen des großen Widerstands wäre der Stadtrat besser beraten, das Projekt schnellstens auf Eis zu legen. Ein neuer Standort muss her – die Suche danach ist übrigens keine Aufgabe der Anwohner, sondern allein der Stadtverwaltung.

Die Anwohner sollten jetzt noch deutlicher zeigen, wie wertvoll ihre grüne Insel ist. Und was sich daraus machen lässt – zum Beispiel ein einzigartiges Projekt mit Vorbildcharakter. Wie wäre es mit einem Ort, an dem eine ganz neue Form von Bürgerkultur gepflegt wird? Anwohner kümmern sich in Eigenregie um den Platz. Sie werten ihn auf, begrünen ihn. Sie betreiben dort zum Beispiel „urban gardening“, pflanzen also gemeinsam Gemüse an. Sie gestalten einen Ort, an dem Menschen aller Generationen zusammenkommen. Vielleicht mit einem Ausschank oder mit einer überdachten Sitzgelegenheit.

Für ein Projekt neuer Bürgerkultur, das viele Menschen friedlich an einem Ort zusammenbringt und sie gemeinsam etwas entwickeln lässt, gibt es sicherlich auch Fördergelder.

Lesen Sie dazu auch den Artikel: Schwabmünchen: Anwohner wollen keinen Kindergarten

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21.03.2020

Ich kann die Anwohner gut verstehen. Während hier zwei Kitas in unmittelbarer Nachbarschaft sein sollen, ist der Schwabmünchner Norden inklusive Neubaugebiet am Breitlehen Kita-Wüste. Also bringen die Eltern aus nördlichen SMÜ die Kinder mit dem Auto (wie sonst?) in den Süden zur Kita. So ein Schmarrn.

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