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Bauarbeiten

27.11.2019

Kirchen-Sanierung ist fast abgeschlossen

Der Dachstuhl der Kirche St. Alban wurde erneuert und die Außenfassade ist frisch gestrichen.
Foto: Karin Marz

Mehr als eine halbe Million Euro kostet die Renovierung in Walkertshofen. Die Pfarrei ist auf Spenden angewiesen

Fast abgeschlossen ist die Außenrenovierung der Kirche St. Alban in Walkertshofen. Nachdem bereits vor zwei Jahren der Kirchturm saniert wurde, sind heuer der Dachstuhl und die Dachplatten des Kirchenschiffs erneuert sowie die Außenfassade gestrichen worden. Positiv beurteilt Kirchenpfleger Andreas Kerler bei der Pfarrversammlung, dass die Gesamtkosten in Höhe von 507000 Euro die Kostenberechnung aus dem Jahr 2016 nicht überschritten habe.

Wie notwendig die Sanierung war, verdeutlicht Architekt Christian Bosse anhand von Fotos. Etliche Balken des Dachstuhls waren verfault und mussten ausgetauscht werden. Mit entsprechender Belüftung wurde dafür gesorgt, dass keine Feuchtigkeit mehr auf den Balken verbleibt. Zusätzlich wurden etliche Schäden, die ursprünglich nicht ersichtlich waren, erst während der laufenden Bauarbeiten entdeckt. Durchgeführt werden müssen nun noch die Sanierungsarbeiten am Sockel.

Momentan erfolgen Arbeiten im Inneren des Gotteshauses. Da mittlerweile alle erforderlichen Genehmigungen hierfür eingegangen seien, werden seit Anfang November die schadhaften Stellen an der Stuckdecke und im Sockelbereich repariert. Zudem sollen kaputte Platten des Fußbodens erneuert werden. Die Kosten für diesen Bauabschnitt im Innenbereich der Kirche kosten circa 30000 Euro und werden mit 60 Prozent von der bischöflichen Finanzkammer bezuschusst.

„Da die Kirche innen mehr grau als weiß war, haben wir uns von der Kirchenverwaltung entschlossen, die Innenreinigung und das Streichen der Weißflächen mit durchzuführen, was derzeit ebenfalls erfolgt“, so Kerler. Für diese zusätzliche Reinigungsmaßnahme, die nochmals einen Betrag von circa 30000 Euro kostet, gebe es allerdings keine Zuschüsse, sodass die Pfarrei auf Spendengelder angewiesen sei. „Wir bemühen uns zwar um Zuschüsse von weiteren Stellen, doch das sind zähe Bemühungen“, sagt Kerler und demonstriert anhand von Fotos, die vor und nach der Reinigung gemacht wurden, die Notwendigkeit. Zuletzt wurde die Kirche innen vor 40 Jahren saniert, die bislang letzte Außenrenovierung fand bereits vor mehr als 60 Jahren statt.

Wann das Gerüst in der Kirche abgebaut werden kann, konnte Kerler den Gästen allerdings noch nicht mitteilen. „Auch wenn wir innen vom Wetter unabhängig sind, können die Arbeiten nicht unter einer Temperatur von fünf Grad durchgeführt werden.“ Vorrangig werde allerdings im Altarraum gearbeitet, damit hier das Gerüst zuerst entfernt werden könne.

Auch Zahlen zu den Zuschussgeldern kann Kerler nennen. Den größten Brocken der Investitionssumme für die Außensanierung der Kirche übernahm die bischöfliche Finanzkammer in Höhe von 250000 Euro. Von der Gemeinde Walkertshofen gab es 50000 Euro Zuschuss, vom Landkreis 5000 Euro sowie von der Bayerischen Landesstiftung 10300 Euro. Besonders freut sich Kerler über den derzeitigen Spendenstand von knapp 56000 Euro.

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