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Gemeinderat

10.02.2015

Kirchenmauer wird saniert

Die Mauer der Pfarrkirche St. Ulrich und Afra in Graben muss saniert werden. Kostenpunkt: rund 315000 Euro.
Bild: Ivanka Williams-Fuhr

Graben gibt 63 000 Euro dazu

Die Pfarrkirche St. Ulrich und Afra in Graben ist vor mehr als 500 Jahren anstelle einer kleineren Kirche aus dem Jahr 1354 gebaut und im September 1505 geweiht worden. Seitdem wurde sie öfters renoviert und umgestaltet. Die aktuelle Kirchenmauer stammt aus den 1950er-Jahren

Jetzt muss sie saniert werden. Die Gesamtkosten schlagen laut einem Finanzierungsplan der katholischen Kirchenstiftung mit rund 315000 Euro zu Buche. Der Finanzierungsplan der Kirchenstiftung weist eine Deckungslücke von etwa 63 000 Euro aus. Sie hat beantragt, dass diesen Betrag die Gemeinde übernehmen soll.

Der Gemeinderat war sich einig, diesen Betrag als Zuschuss in den aktuellen Haushaltsplan aufzunehmen. Im Zuge der Sanierung der Kirchenmauer soll zudem geprüft werden, ob auch die Treppe an der Südseite renovierungsbedürftig ist.

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Weitere Themen der Gemeinderatssitzung

Schon in der letzten Sitzung hatte der Rat die Wahl von Andreas Rudel zum ersten und Alfred Gsöll zum zweiten Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Graben gebilligt. Beide treten ihre Ämter am 17. April an, die Amtszeit beträgt sechs Jahre (nach Bestätigung durch die Gemeinde). Andreas Rudel muss allerdings innerhalb eines Jahres den Lehrgang für Gruppenführer und zusätzlich den für Leiter einer Feuerwehr absolvieren.

Sie wird nicht in Bischof-Ulrich-Straße umbenannt. Ein Bürger hat zuvor die Umbenennung beantragt, um Falschfahrer und Falschlieferungen zu vermeiden. Die Anlieger haben jedoch eine Unterschriftensammlung vorgelegt, aus der hervorgeht, dass außer dem Antragsteller niemand eine Umbenennung der Straße möchte.

Die Fachgruppe des Rates hat mehrere Vorschläge verbreitet. So sollen auf der Nordseite des Rathauses weitere Fahrradständer aufgestellt und das Areal gepflastert werden. Es wurde auch angeregt, in der Römerstraße jeden zweiten Baum zu entfernen und dafür junge Bäume nachzupflanzen. Im Rat gab es dafür keine Mehrheit, da beim geplanten Ausbau der Römerstraße die Bepflanzung sowieso komplett ausgetauscht wird.

Seit Anfang Februar können dort auch digitale Medien via Internet ausgeliehen werden. Der Bürgerservice will nicht zuletzt neue Zielgruppen wie beispielsweise Berufstätige, Jugendliche oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität ansprechen.

Die Diskussion ist geschlossen.

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