Lokalklang

18.06.2014

Klangvoller Flashmob

Freude am Singen mobilisierte fast zweihundert Menschen zum ersten städtischen Chor-Flashmob. Gemeinsam sangen sie, von Stefanie Fersch und Gitarrist Anto Stürzer begleitet, auf dem Stadtplatz.
Bild: Ingeborg Anderson

Rund 200 Menschen singen in der Bobinger Innenstadt zusammen

Wer einen Flashmob nur für eine Verabredungsform von Teenagern hielt, konnte am Sonntag einen Flasmob ganz anderer Art erleben. Im Rahmen des bayernweiten Festivals Lokalklang kamen Menschen aller Altersgruppen im Zentrum der Singoldstadt zusammen, um gemeinsam zu singen.

Unter dem Motto „Bobingen singt – Sing mit!“ waren alle Sangesfreudigen der Region zu diesem Chor-Flasmob eingeladen und sind dieser Einladung auch recht zahlreich gefolgt. Unter ihnen Gisela Petto aus Wehringen. „Eine nette Idee, solche Aktionen sollten öfter stattfinden“, sagte sie. Vom Kulturamt der Stadt veranstaltet, stand die Aktion unter der künstlerischen Leitung von Stefanie Fersch, der Leiterin des Musikinstitutes Piano  & Voice. Sie hatte nicht nur einen bunten Querschnitt an Liedern ausgewählt, sondern begleitete den Flasmob mit einem E-Piano.

Finale auf dem Rathausplatz

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Die Ausgangspunkte des Flashmobs waren der Edeka-Parkplatz und das Eiscafé Lazzaris. Noten wurden ausgeteilt und mit Spaß und Schwung sangen die Teilnehmer schon bei der ersten Station Lieder wie „Scat Calypso“ und „Have A Nice Day“.

Auf dem Stadtplatz kam Gitarrist Anton Stürzer dazu und die beiden Sängergruppen trafen zusammen. Nach einigen Liedern zogen sie zum Finale auf dem Rathausplatz. „Singen macht Spaß“, „Amazing Grace“, „I bin a Schwob“ oder „Wochenend und Sonnenschein“ tönte es aus beinahe 200 Kehlen im Herzen der Stadt.

Auch Mitsänger Ottmar Vellinger fand die Idee „großartig, weil Singen Freude macht und man sonst bei Veranstaltungen nicht mitsingen kann.“ Und Kulturamtsleiterin Elisabeth Morhard war sehr zufrieden mit dem Erfolg dieses ersten städtischen Flasmobs, in der großen Publikumsresonanz auf alle bisherigen Veranstaltungen (wir berichteten) fand sie ihr Festivalkonzept bestätigt.

Flasmob ist eine englische Bezeichnung aus Flash (Blitz) und Mob (für die mobile aufgewiegelte Volksmenge).

Der Flasmob ist ein spontanes Treffen von Menschen, die einander nicht kennen, aber durch Mobiltelefone über soziale Netzwerke an einem Ort zusammen kommen. Diese Form der Verabredung wird meist von Jugendlichen genutzt. Der Flasmob wird aber auch zunehmend politisch oder wirtschaftlich eingesetzt.

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