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Musik

24.11.2017

Klassiker aus zwei Jahrzehnten

Mit Klassikern aus den 40er und 50er Jahren begeisterten Sabine Olbing und Heiner Lehmann vom Duo Saitenmacher das Publikum im Ludwigspark.
Bild: Sabine Hämmer

Das Kaffee-und-Kuchen-Konzert gehört zu den beliebten Traditionen im Königsbrunner Ludwigspark

Rund 70 Bewohner der Seniorenwohnanlage Ludwigspark und aus der Nachbarschaft, genossen im großen Aufenthaltsraum, einen musikalischen Nachmittag bei Kaffee und Kuchen. Im Rahmen der traditionellen Kaffee-und-Kuchen-Konzerte, veranstaltet vom Königsbrunner Kulturbüro in Zusammenarbeit mit der Stadt, gab es diesmal das Duo Saitenmacher zu hören.

„Zarter Tonsalat, knackige Rhythmen, Gesundes für die Ohren“ versprach die Ankündigung auf den ausliegenden Programm Karten. Tatsächlich sorgten Heiner Lehmann (Gitarre) und Sabine Olbing (Gesang) für ein überaus delikates musikalisches Menü. Passend zum reiferen Alter der Zuhörer, hatte das Duo Ohrwürmer aus den 40er und 50er Jahren ausgewählt. So träumten die Gäste gemeinsam mit den Musikern von der Liebe in Paris, die Caterina Valente in den 50er Jahren besang. Passend zum Original begeisterte Sabine Olbing eben-falls mit einem gepfiffenen Solo.

„Den nachfolgenden Welthit, „Que sera sera“, gesungen von Doris Day sang ich meinen Kindern jahrelang als Gute-Nacht-Lied vor,“ verriet Sabine Olbing. Ihrer Aufforderung, doch gerne mitzusingen und auch zu schunkeln, kam das begeisterte Publikum gerne nach. Ob bei „Quando, quando, quando,“ von Tony Renis oder „Tiritomba“, zum brillianten Gitarrenspiel von Heiner Lehmann sang bald schon ein harmonischer Gästechor mit. „Bei so viel Engagement ist dann in der Pause der Kaffee und Kuchen, den die Betreuerinnen, Anita Döbler und Sonja Braun verteilten, redlich verdient“, sagte Kulturbüro-Leiterin Ursula Off-Melcher.

Lieder, die während und nach dem Zweiten Weltkriegs entstanden, bereicherten den zweiten Teil des Nachmittags. Einst freuten sich dieMenschen am Rundfunkgerät über den Gesang von Marlene Dietrich, Lale Andersen und Hildegard Knef, aktuell waren es die Gäste des Konzerts. „Ursprünglich sang Marlene Dietrich mit viel höherer Stimme, das kam nicht gut an. Der Erfolg stellte sich erst ein, als sie später eine Oktave tiefer sang“, informierte Sabine Olbing. Mit großem Applaus dankten die Zuhörer den sympathischen Musikern. (hämm)

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