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Haushalt

15.03.2011

Kleinaitingen ist schuldenfrei

Das Kleinaitinger Rathaus: Der Gemeinderat dort hat gute Arbeit geleistet, denn die Gemeinde ist schuldenfrei.
Bild: Archivfoto: Kehlenbach

Gemeinde investiert unter anderem in Bauhof und Grundstücke

Kleinaitingen Die Gemeinde Kleinaitingen ist schuldenfrei. Der jetzt beschlossene Haushalt 2011 sei nicht zuletzt deshalb „ein in sich ausgeglichenes Zahlenwerk“, lautete die Beurteilung von Kämmerer Hermann im Gemeinderat.

„Durch die Bildung von Rücklagen wurde in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass die Finanzmittel vorhanden sind, um entsprechend reagieren zu können“, betonte er. Außerdem würden durch Erlöse aus Grundstücksverkäufen im Neubaugebiet die Mittel zurückfließen, die zuvor in die Erschließung des Baugebiets investiert wurden. Die Gemeinde verfügt zudem über einen Rücklagenbestand von knapp 2,1 Millionen Euro. „Die Finanzlage ist stabil und geordnet“, fasste Schedler zusammen. Der Haushaltsplan wurde im Gemeinderat einstimmig verabschiedet.

Der Verwaltungshaushalt umfasst rund 1,6 Millionen Euro, der Vermögenshaushalt knapp eine Million Euro. Bei der Grundsteuer A (17200 Euro) und B (117100 Euro) sowie der Gewerbesteuer (480000 Euro) erwartet Schedler trotz „vorsichtiger Schätzung“ Einnahmen, die etwa dem Niveau des Vorjahres entsprechen. Die Beteiligungen an der Einkommen- und Umsatzsteuer sind mit rund 462000 Euro um rund 77000 Euro höher als der Vorjahresansatz. Aus den Einkommensteuerersatzleistungen kommen 42000 Euro und aus Grunderwerbsteueranteilen 10000 Euro in die Kasse. Aufgrund der hohen Einnahmen aus der Gewerbesteuer und der Einkommensteuerbeteiligung im Jahr 2009 steht der Gemeinde heuer allerdings keine Schlüsselzuweisung zu. Auch die Ausgleichsleistungen des Bundes für den Grundsteuerausfall der Bundeswehr-Liegenschaften seien aus gleichem Grund nicht zu erwarten, sagte Schedler. Da zudem mit einer deutlichen Steigerung bei allen Umlagezahlungen – unter anderem der Kreisumlage – gerechnet werde, sei heuer „eine restriktive Haushaltspolitik angesagt“.

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Um „unvorhergesehene Zahlungsspitzen“ vor allem im Hinblick auf kurzfristige Grundstücksgeschäfte abfangen zu können, ist eine Kreditaufnahme in Höhe von bis zu 500000 Euro vorgesehen. „Die Kassenkredite sollen aber nur dann in Anspruch genommen werden, wenn keine andere Finanzierungsmöglichkeit geboten ist“, betonte Schedler. Zur Finanzierung der geplanten Maßnahmen werden 660000 Euro aus den Rücklagen herangezogen.

Investieren möchte die Gemeinde unter anderem in den Erwerb von Grundstücken (580000 Euro), in den Anbau des Bauhofs und in ein neues Streugerät (210000 Euro), in ein Mehrzweckfahrzeug für die Feuerwehr (70000 Euro), das Baugebiet Alemannen-/Gotenstraße (70000 Euro), den Umbau des Rathauses und der alten Schule (jeweils 15000 Euro) sowie in die Erweiterung der Straßenbeleuchtung (15000 Euro).

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