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Gemeinderat

13.12.2019

Kleinaitingen plant ein neues Wohngebiet

Noch gehören nicht alle Grundstücke der Gemeinde. Welche Bedenken es gibt

Die Gemeinde Kleinaitingen plant ein neues Baugebiet. Dieses soll maximal von der bestehenden Bebauung südlich des Kindergartens nach Osten bis zum Sportgelände reichen.

„Eigentlich sind wir noch nicht so weit, weil noch nicht alle Grundstücksverhandlungen mit den Eigentümern abgeschlossen sind. Nur ein Teil der Fläche gehört schon der Gemeinde und es müssen noch Abstandsflächen zum Naturdenkmal Via Claudia und Immissionsschutzfragen bezüglich des Sportplatzes geklärt werden“, sagte Bürgermeister Rupert Fiehl. Deswegen wollte Thomas Heider (CSU/UL), der zugleich Vorsitzender des FC Kleinaitingen ist, als einziger Gemeinderat der Aufstellung des Bebauungsplans nicht zustimmen.

Die Frist des Baugesetzbuches für die Einbeziehung von Außenbereichsflächen in das beschleunigte Verfahren machte einen vorzeitigen Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nummer 22 „Südlich der Lechfeldstraße II“ notwendig. Nach Paragraf 13b des Baugesetzbuches müssen der Aufstellungsbeschluss bis zum 31. Dezember dieses Jahres und der Satzungsbeschluss bis Ende 2021 gefasst werden.

Kleinaitingen plant ein neues Wohngebiet

Die Gebührenkalkulation für die öffentliche Entwässerungseinrichtung kann durch das beauftragte externe Unternehmen nicht mehr vor Inkrafttreten der neuen Beitrags- und Gebührensatzung zum 1. Januar 2020 ausgearbeitet werden. Deshalb wurde der Beschluss gefasst, dass die bis etwa Ende März neu berechneten Gebühren rückwirkend zum Jahresanfang in Kraft treten. Die Bürger können sich damit nicht auf Vertrauensschutz berufen. In der neuen Gebührensatzung wird eine Grundgebühr festgelegt. Die Einleitungsgebühren dürften aufgrund der Einnahmen aus dem Verkauf von neuen Bauplätzen eher geringer werden. Dies stellte Bürgermeister Rupert Fiehl vorbehaltlich der Kalkulation in Aussicht.

Der Antrag der evangelischen Pfarreiengemeinschaft Lechfeld auf einen Zuschuss zur Reparatur der Orgel und zum Einbau einer Sitzheizung wurde vom Kleinaitinger Gemeinderat einstimmig befürwortet. Die Gesamtkosten von 55000 Euro werden von allen Lechfeldgemeinden zusammen mit 20000 Euro, das entspricht 36 Prozent, bezuschusst. Auf Kleinaitingen entfällt aufgrund der Einwohnerzahl ein Betrag von 1800 Euro. (rony)

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