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Kommunalwahl

28.11.2013

Klosterlechfeld: Chaostage bei der Union

Informationsabend wird zur Streitveranstaltung. Siegfried Holzer will für offene Liste antreten

Klosterlechfeld Nein, das war kein Informationsabend, wie ihn sich die „Offene Klosterlechfelder Liste“ (OK) erhofft hatte. CSU, Junge Union (JU) und der kurzzeitige Bürgermeisterkandidat der Union, Siegfried Holzer, liefern sich im Klosterlechfelder Sportheim einen Schlagabtausch, der manches parteiinterne Geheimnis der vergangenen Wochen offen legte. Einer der vielen Gründe des Eklats: Holzer will nun doch als Bürgermeister kandidieren, erklärte er an diesem Abend. Nicht für die CSU, sondern für die Wählergemeinschaft OK, die 60 Unterschriften benötigt, um überhaupt zur Wahl zugelassen zu werden.

Das Ausmaß wird erst jetzt offensichtlich

Der CSU-Vorsitzende habe durch sein Verhalten dafür gesorgt, dass er diese Entscheidung gefällt hat, erklärt Holzer, der nur einen Monat nach seiner Nominierung durch die CSU im Oktober den Rückzug antrat und alle kommunalpolitischen Ämter niederlegte. Von Querelen zwischen CSU und JU war zu diesem Zeitpunkt die Rede, doch das Ausmaß des Streits wurde erst jetzt offensichtlich. Den ersten Bruch habe es bereits bei der Nominierungsversammlung der CSU gegeben, sprechen die Beteiligten aus. Die Hauptdarsteller: CSU-Vorsitzender Raimund Hach auf der einen und JU-Vorsitzender Matthias Krause auf der anderen Seite.

Hach habe Krause bei den Listenplätzen nicht berücksichtigt. Als sich Kandidat Holzer in den Streit einmischte, eskalierte die Situation, was ihn zum Rücktritt veranlasste. "Kommentar und Seite 9

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