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Gemeinderat

11.12.2019

Klosterlechfeld will Carsharing prüfen

Diese Kosten würden für die Nutzer und die Gemeinde bei einer Teilnahme anfallen

Jürgen Biedermann von den Stadtwerken Augsburg stellte dem Gemeinderat Klosterlechfeld das Carsharing-Modell vor, an dem auch Gemeinden des Landkreises teilnehmen können. Neben Autos können Kleinbusse mit neun Sitzen angeboten werden, was für Vereine oder Seniorenausflüge interessant wäre. Der Gemeinde kostet die Bereitstellung eines Fahrzeugs in der Mini- und Mittelklasse 2000 bis 2700 Euro pro Jahr. Für einen Kleinbus fallen 3200 Euro im Jahr an. Elektroautos sind für 2800 oder 3800 Euro zu haben.

Bei guter Auslastung von 25 Prozent oder mehr als sechs Stunden täglich wird die Hälfte am Jahresende zurückerstattet. Die Gemeindebürger können sich für einen Mitgliedsbeitrag von sieben Euro im Monat als Nutzer eintragen lassen und dann stunden- oder tageweise ein Auto buchen. Die Nutzungsgebühr pro Stunde liegt zwischen 1,60 und 2,20 Euro für Autos. Kleinbusse kosten 3,05 und Transporter 3,60 Euro pro Stunde.

Carsharing kann dazu beitragen, den wachsenden Kraftfahrzeugbestand zu verringern. Der Vortrag diente lediglich zur Information der Gemeinderäte, es wurde kein Beschluss gefasst. Eine eventuelle Teilnahme an diesem Modell soll noch zusammen mit der Gemeinde Untermeitingen beraten werden.

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Für die Sanierung etlicher Straßenschäden und anderer Ausbesserungen wird ein gemeinsames Reparaturlos von der Verwaltungsgemeinschaft ausgeschrieben. Tiefbaufirmen können sich dann um die Aufträge wie der Erneuerung der Stockschützenbahn, der Beseitigung von Schäden auf dem Weg nördlich der Schwab-stadler Straße, der Sanierung von Kanaldeckeln oder der Pflasterfugen und Asphaltrissen bewerben. Der Umfang des Auftrags liegt bei 150000 Euro.

Die Beteiligung der Gemeinden wurde auf 36 Prozent der Gesamtkosten reduziert. Von dem Gesamtzuschuss in Höhe von 20000 Euro entfallen auf Klosterlechfeld nun noch 3800 Euro. Auf Einwand von Christoph Donderer (Freie Wähler) wurde die Entscheidung über diesen Zuschussantrag auf die Sitzung des Haushaltsausschusses am 27. Januar vertagt.

Für die Musikschule Lechfeld zahlt die Gemeinde Klosterlechfeld einen jährlichen Zuschuss von 14900 Euro für 55 Kinder. Dem Antrag der Stadt Wertingen auf Beitritt zum Kommunalunternehmen Verkehrsüberwachung Schwaben-Mitte wurde zugestimmt.

In nichtöffentlicher Sitzung wurden Aufträge für Estrich-, Maler- und Bodenbelagsarbeiten bei der Sanierung der Schule vergeben.

Für die Verwaltungsgemeinschaft Lechfeld wird derzeit eine neue Homepage mit Logo erstellt, die dann auch von der Gemeinde Graben mitgenutzt wird.

und Umweltausschuss Beim bereits seit etwa einem Jahr laufenden Bauantrag zum Neubau eines Mehrfamilienhauses mit fünf Wohnungen und Tiefgarage in der Schwabmünchner Straße 24 wurde nun ein Kompromiss mit dem Kreisbaumeister erreicht. Das Gebäude darf nun dreigeschossig gebaut werden, wobei der dritte Stock ein zurückgesetztes Staffelgeschoss mit Satteldach sein muss. Dadurch wird die Gesamthöhe von 9,50 Meter eingehalten.

Beim Antrag zum Neubau einer Lagerhalle im Gewerbegebiet „Am Wäldle“ wurde die Anzahl der Garagen von sieben auf vier reduziert und insgesamt 18 Stellplätze nachgewiesen. Der Antrag wird im Genehmigungsfreistellungsverfahren behandelt. (rony)

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