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Klosterlechfeld

15.11.2019

Klosterlechfelder CSU stellt die Kandidaten vor

Der CSU-Fraktionsvorsitzende Reinhard Hiller will mindestens einen weiteren Sitz im Gemeinderat für seine Partei hinzugewinnen.
Bild: Hiller

Bei der Liste für den Gemeinderat gibt es einige Überraschungen. Was sich beim Thema Bürgermeister tut.

Dass der zweite Bürgermeister Erwin Mayer die Liste der CSU für die anstehende Wahl des Klosterlechfelder Gemeinderats anführen wird, war abzusehen. Doch bereits an zweiter Stelle gab es eine Überraschung. Dort ist Jürgen Langhammer aufgestellt, der sich als politischer Neuling ganz weit nach vorne katapultiert hat.

Der 44-Jährige lebte sein halbes Leben in Schwabmünchen, ehe er mit 22 nach Klosterlechfeld zog. Der verheiratete Bankkaufmann und zweifache Familienvater bezeichnet es als Ehre, so weit vorne auf der CSU-Liste zu stehen. „Das sind schon gewisse Vorschusslorbeeren, die mir da entgegengebracht werden“, sagt Langhammer im Gespräch mit unserer Zeitung. Er möchte den tollen Zusammenhalt in der Gemeinde stärken und den Ort mit Leben füllen. Auf dem dritten Platz folgt ihm Reinhard Hiller. Der 64-jährige Fraktionsvorsitzende ist seit fast sechs Jahren im Gemeinderat und blickte während der Nominierungsveranstaltung im Schützenheim auf die bald zu Ende gehende Wahlperiode. 2014 unterlag die CSU bei der Bürgermeisterwahl mit ihrem Kandidaten Erwin Mayer gegen Rudolf Schneider. Außerdem erhielt Mayer keine Mehrheit für das Amt des zweiten Bürgermeisters; Erst mit dem Rücktritt von Claudie Laerm, erlangte er diesen Posten. Zudem musste die CSU einen Rückschlag im Gemeinderat verkraften: Nur noch fünf statt bis dahin sieben Sitze konnte die Partei gewinnen. „Der Beginn unserer sechsjährigen Amtszeit stand demnach nicht gerade unter einem guten Stern“, sagte Hiller. In seiner Ansprache ging er auf die seiner Meinung nach zu viel angegangenen aber kaum vollendeten Projekte in der Gemeinde ein. Als hingegen erfolgreiche Projekte nannte er das Bahnhofsgebäude, den Bau eines neuen Kindergartens sowie die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum am Bahnhofsgelände.

Klosterlechfelder CSU möchte einen Mix aus etablierten und jungen Kandidaten

Andrea Kronast steht auf Platz vier der CSU-Liste und ist damit die am besten platzierte der sechs Frauen. Ihr folgt der Ortsvorsitzende Werner Karge, der seit zwölf Jahren im Gemeinderat sitzt. Die weiteren bisherigen Gemeinderäte, Johann Fronius und Anton Hirschmiller sind auf Platz zehn beziehungsweise 13. „Wir wollten eine gute Mischung aus bekannten und etablierten sowie aus jungen und hoffnungsvollen Personen aufstellen“, sagte Karge über die Listenplatzierungen. Erwin Mayer lobte die „hohe Qualität auf allen Listenplätzen“ und freute sich dabei, dass immerhin 21 Prozent der Kandidaten weiblich sind. „Ich habe mir leider einige Körbe von Frauen abgeholt“, sagte Mayer mit einem Augenzwinkern. Das Ziel für die Kommunalwahl am 15. März 2020 ist für Mayer klar: Fünf plus X Sitze. Hiller erklärte, dass die CSU mindestens einen, wenn nicht gar zwei zusätzliche Plätze erringen sollte.

Klosterlechfelder CSU stellt die Kandidaten vor

Die Kandidatenliste in Klosterlechfeld wurde mit 28 Personen voll belegt und von den 35 anwesenden Stimmberechtigten einstimmig gewählt. Der Altersdurchschnitt beträgt 47 Jahre. „Jetzt geht es darum Werbung zu machen, um wieder ein starkes Team im Gemeinderat zu stellen“, schwor Karge auf die bevorstehende Aufgabe ein. Am Rande der Veranstaltung erzählte er, dass die CSU noch keinen Kandidaten für das Bürgermeisteramt gefunden habe. Die Partei befinde sich weiter auf der Suche. Ob sie einen Gegenkandidat für Amtsinhaber Rudolf Schneider stellen wird, ist deshalb noch nicht absehbar.

Die Kandidaten der nach ihrem Listenplatz: Erwin Mayer, Jürgen Langhammer, Reinhard Hiller, Andrea Kronast, Werner Karge, Jürgen Engel, Manuel Friedrich, Daniel Nerlinger, Florian Hirschmiller, Johann Fronius, Markus Kolitsch, Stefan Schneider, Anton Hirschmiller, Ingrid Hiller, Benjamin Reiber, Wolfgang Cziommer, Alexandra Schäfer, Manuel Mayer, Thomas Thalheimer, Corinna Friedrich, Benjamin Schäfer, Christina Karge, Peter Rother, Markus Dempf, Harald Dorschky, Matthias Karge, Dania Sieber-Lagatz und Thomas Huhndorf. Ersatzkandidaten sind Gerhard Jahn, Daniel Jahndund Johann Seeger.

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