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AWO-Heim: Die Ehrenamtler verdienen Antworten

Kommentar Von Adrian Bauer
26.02.2021

Plus Der Leiter des Königsbrunner AWO-Seniorenheims muss gehen, weil er eine Mitarbeiterin geheiratet hat. Die Aktion wirkt wie eine Strafaktion und ist gründlich misslungen.

Dass Firmen leitende Mitarbeiter wechseln, gehört zum wirtschaftlichen Alltagsgeschäft und wäre normalerweise keine große Erwähnung in der Zeitung wert. Wenn jemand derart viel bewegt hat, wie Holger Repenning mit dem Aufbau des Königsbrunner AWO-Heims, das in Sachen Einbindung von ehrenamtlichen Helfern tatsächlich weithin seinesgleichen sucht, dann wird daraus aber eine mittelgroße Nachricht. Denn durch sein Engagement im Heim und darüber hinaus hat er extrem viel positive Imagepflege für die Seniorenarbeit an sich und die Arbeiterwohlfahrt im besonderen betrieben. Wenn solch eine Führungskraft dann aus scheinbar heiterem Himmel verkünden muss, dass ihm freundlich ein Wechsel nahegelegt wurde und er dem nachkommt, dann muss man sich nicht wundern, wenn ehrenamtliche Mitarbeiter wütend sind und unsere Redaktion ausführlich nachfragt.

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