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Königsbrunn
01.08.2019

Das Geld blieb (manchmal) auf den Straßen liegen

Für den Akeleiweg, eine Stichstraße, die von der Blumenallee nach Osten führt, wurden in der Vergangenheit die Herstellungskosten nie abgerechnet und an die Anlieger umgelegt. Eine Begründung dafür konnte die Bauverwaltung in den Unterlagen nicht finden. Ähnliche Ungereimtheiten gibt es bei einer Reihe von Straßen.
Foto: Hermann Schmid

Bei Erschließungsbeiträgen für Ortsstraßen nahmen es frühere Stadtverwaltungen nicht so genau. Warum Jahrzehnte später eine endgültige Abrechnung schwierig ist.

„Das Geld liegt auf der Straße, man muss es nur aufheben“, sagt ein Sprichwort. In Königsbrunn hat die Stadtverwaltung genau dies in früheren Jahrzehnten gelegentlich versäumt. Dieser Eindruck entstand zumindest, als die Bauverwaltung jüngst im Stadtrat eine aktuelle Bestandsaufnahme präsentierte. Wiederholt wurden in der Vergangenheit die Kosten für die Herstellung von Ortsstraßen bei den Anliegern nicht genau abgerechnet. In einem Dutzend Fälle erhob die Stadt gar keine Herstellungsbeiträge, oft kassierte sie zwar Abschlags- oder Pauschalzahlungen ein, unterließ aber eine Endabrechnung. „Wir haben 130 Kilometer an Ortsstraßen“, betonte dazu Bürgermeister Franz Feigl: „Der Löwenanteil ist bezahlt oder es sind Gegenleistungen erbracht worden von den Eigentümern.“

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