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  3. Königsbrunn: Fälle von Giftködern: Warum es schwierig ist, Tierquälern auf die Spur zu kommen

Königsbrunn
09.11.2021

Fälle von Giftködern: Warum es schwierig ist, Tierquälern auf die Spur zu kommen

Ein Königsbrunner Hundebesitzer vermutet, dass jemand vergiftete Leckerlis auf seinen Balkon geworfen habe. Mit einem Post auf Facebook will er andere Herrchen für das Thema Giftköder sensibilisieren.
Foto: Ralf Lienert (Symbolbild)

Plus In Königsbrunn gab es heuer einige Fälle von mutmaßlichen Giftködern. Die Polizei und ein Tierarzt erklären, warum es so schwierig ist, die Täter zu fassen.

Plötzlich hätten fremde Hundeleckerlis auf dem Balkon gelegen, schreibt ein Königsbrunner Hundebesitzer in einem Post auf Facebook. Er ist allerdings überzeugt, dass sie nicht aus Nettigkeit für sein Tier dort platziert wurden. Er glaubt: Das waren Giftköder. Das wäre nicht das erste Mal in Königsbrunn - erst vor ein paar Wochen starben drei Vierbeiner, die ähnliche Gassirouten hatten und ähnliche Symptome aufwiesen. Täter oder gar Zeugen konnten in keinem der drei Fälle ausgemacht werden. Die Ermittlungen für die Polizei und die Diagnose von Tierärzten im Fall von Giftködern sind kompliziert. Warum ist das so? Gibt es Anlass zur Sorge für Tierbesitzer?

Artur Dachs, Leiter der Bobinger Polizeiinspektion, der in den Fällen der drei gestorbenen Hunde ermittelte, sagt Nein. Gewöhnlich seien Fälle von Giftködern nicht. Es würde sie nicht regelmäßig geben. Er sagt aber auch: "Ich kann nur von den aktenkundigen Fällen bei der Polizei sprechen."

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