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17.06.2009

Königsbrunner machen chinesische Fußballstars fit

Königsbrunn/Tianjin Königsbrunner Wissen, Erfahrungen und Fähigkeiten sind wieder einmal gefragt im Land des ewigen Lächelns: Ein Therapeuten-Team des Königsbrunner Rehazentrums Revital machte sich kürzlich auf den Weg in die Volksrepublik China. In der Hafenstadt Tianjin arbeiteten Betriebsleiter Gerhard Uhl, Monika Rauner und Gerhard Maier zusammen mit der Mannschaft des chinesischen Unternehmens Song Jiang an einem Präventionsprojekt für Fußballer.

2012 sollen die Spieler bereit für die Superliga sein

Mit im Gepäck hatten die Therapeuten nicht nur ihre Untersuchungsausrüstung und langjährige Reha-Erfahrung, sondern auch gespanntes Interesse daran, was sie in den sieben Tagen vor Ort wohl erwarten würde.

Denn dort gilt es, ein hochgestecktes Ziel zu erreichen: den Drittligisten des Sportlerteams der Song Jiang Unternehmensgruppe bis zum Jahr 2012 in die höchste chinesische Fußballliga zu bringen.

Königsbrunner machen chinesische Fußballstars fit

Seit drei Jahren existiert die Mannschaft aus erfahrenen Spielern und jungen, aufstrebenden Talenten. Und hier kommt die Arbeit des Königsbrunner Therapiezentrums ins Spiel: Damit die Spieler fit für die Superliga gemacht werden, soll es für sie neben bestehenden Trainingsmöglichkeiten auch Programme wie Ausdauertraining, Kraftaufbau und Stretching geben. "Mit dem Präventionsprojekt wollen wir die Spieler so stabilisieren, dass sie sich so gut wie gar nicht verletzten", erklärt Gerhard Uhl.

In Tianjin sondierten er und sein Team die Trainingsumgebung der Sportler und entwarfen mit ihren chinesischen Partnern ein Präventionsprogramm. Darin werden traditionelle Methoden der chinesischen Medizin mit dem Wissen eines modernen deutschen Rehazentrums kombiniert. Eine Woche lang wurden dafür 25 Spieler gründlich untersucht - viel Zeit Tianjin mit seinen etwa 10,5 Millionen Einwohnern kennenzulernen blieb dem Team aus Königsbrunn deshalb nicht. Bei seinem nächsten Besuch will Betriebsleiter Gerhard Uhl deshalb mehr von Kultur, Land und Leuten sehen.

Die Uni in Tianjin begleitet das Projekt wissenschaftlich

Und dass es ein nächstes Mal geben wird, steht bereits fest: "Das Projekt soll eine dauerhafte Einrichtung werden", sagt Gerhard Uhl. So wird auch die Universität in Tianjin das Kooperationsprogramm künftig wissenschaftlich begleiten. Im Jahr 2012 werden sich voraussichtlich nochmals neue Türen öffnen: Dann soll die Stadt Tuanbo am See fertig sein, die momentan mit Stadion sowie Trainings-, Ausbildungs- und Unterkunftsbereichen entsteht.

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