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Aktion

10.04.2018

Kolping lädt zur „Roadshow Integration“

Das Infomobil der Kolping-Roadshow steht morgen auf dem Bobinger Rathausplatz.
Bild: Anja Fischer

Ein Infomobil zum Thema „Flüchtlinge“ macht am Mittwoch auf dem Bobinger Rathausplatz Station

Integration, Asylhilfe, das Zusammentreffen und Zusammenleben verschiedener Kulturen – immer wieder beschäftigt sich auch die Kolpingsfamilie Bobingen mit diesen Themen. Deshalb hat sich der Vorstand nun entschlossen, die „Roadshow Integration“ zu buchen, die morgen, am Mittwoch, 11. April, auf den Rathausplatz nach Bobingen kommt.

Dahinter verbirgt sich ein Infomobil, das gefördert wird vom Kolpingwerk Deutschland, dem Verband der Kolpinghäuser und der Kolping-Bildungsunternehmen. Kofinanziert wird das Konzept zudem aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union.

Aber was verbirgt sich überhaupt hinter dem Begriff „Roadshow Integration“? Judith Hitzelberger, Projektverantwortliche bei der Kolpingsfamilie Bobingen, erklärt: „Es geht darum, für die Belange von Flüchtlingen zu sensibilisieren und zu ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz beizutragen“, erzählt sie. „Unser Vorstand hat sich dazu entschlossen, das Infomobil zu buchen, weil es auch in Bobingen spürbar ist, wie unserer Gesellschaft gemischter und bunter wird.“ Das Zusammenleben vor Ort stelle viele dabei immer wieder vor neue Herausforderungen.

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Der Umgang damit ist unterschiedlich, wie Judith Hitzelberger weiß: „Einige von uns sind im Asylhelferkreis aktiv, andere sind eher verunsichert und zurückhaltend.“ Es sei in Ordnung, dass jeder anders auf neue Situationen reagiere, aber die Kolpingsfamilie engagiere sich im Sinne Adolph Kolpings schon immer in diesem Bereich. „Wir haben zwei Kleiderbasare für Geflüchtete und Benachteiligte organisiert und auch mit dem BubbleSoccer im Ferienprogramm in den vergangenen Jahren immer wieder Hilfestellung zur Integration angeboten.“ Die „Roadshow Integration“ sei nun ein weiterer Baustein.

Das Infomobil, das in ganz Deutschland unterwegs ist, kann aufgeklappt werden und beinhaltet Angebote für jede Altersgruppe: Spiel- und Mitmachaktionen, Texttafeln und multimediale Elemente vermitteln Hintergrundwissen über Flucht, Migration und Integration. Beispiele aus der Arbeit mit Geflüchteten runden die Informationen ab.

Das Infomobil wird von einer geschulten Fachkraft begleitet. Da in Bobingen speziell die Mittelschule eine Mischung vieler Nationen und Schicksale auffangen muss, ist Judith Hitzelberger an die dortige Ansprechpartnerin Maria Turner herangetreten. Nun wird das Infomobil morgen am Vormittag von den Klassen der Mittelschule Bobingen besucht.

Von 14 bis 17.30 Uhr steht es am Mittwoch allen Bobinger Bürgern zur Verfügung. „Wir hoffen sehr, dass diese das besondere Angebot nutzen und das Infomobil auch nachmittags noch fleißig genutzt wird“, meint Judith Hitzelberger und betont noch einmal, dass das Infomobil für alle Altersklassen geeignet ist. So können beispielsweise auch Familien nachmittags das Angebot nutzen und Fragen ihrer Kinder dort altersgerecht beantworten lassen.

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