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Bobingen

21.05.2019

Kolpingjugend schafft Lehrgarten und Sinnespfad

Johannes Heubeck hat in Bobingen schon einiges an Material für die Aktion seiner Kolpingjugend gesammelt. In drei Tagen muss alles verbaut und verarbeitet sein.
Bild: Anja Fischer

Kinder und Jugendliche verwirklichen in der Region soziale Projekte. Ab Donnerstag   sind sie nicht nur in Bobingen und Schwabmünchen aktiv.

Es geht um drei ganze Tage, in denen man einiges machen könnte. Übers Wochenende wegfahren zum Beispiel. Lange ausschlafen. Sich gemütlich mit einem Buch aufs Sofa legen. Oder sich mit Freunden treffen. Das machen die Jungen und Mädchen der Kolpingsfamilien im Landkreis zwar in den nächsten drei Tagen, dabei wird es aber keinesfalls gemütlich zugehen. Eher arbeitsreich und aktiv, denn am 23. Mai um 17.07 Uhr startet nach 2013 zum zweiten Mal die bundesweite 72-Stunden-Aktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Bundesweit rund 3300 Gruppen haben sich dazu angemeldet, gut dreißig Gruppen haben ihre Projekte sogar im Ausland, in der ganzen Welt.

Im himmlischen Auftrag unterwegs

Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel!“ läuft die Sozialaktion. Daran beteiligt sich auch die Kolpingjugend Bobingen mit einem Projekt im Garten des Krankenhauses. Organisator Johannes Heubeck ist eines wichtig: „Wir wollen uns einfach für andere einsetzen und Gutes tun. Das können wir auch schon als Jugendliche.“ Geplant hat die Gruppe von rund 15 Helfern für die drei Tage den Bau eines großen Insektenhotels mit den Maßen von zwei auf zweieinhalb Meter und eine Art Naturlehrgarten im Garten der Wertachklinik.

Fünf Schautafeln informieren dann über Lebewesen aus den angrenzenden Singoldauen, über den Totholzstamm oder über einen in Bobingen einmaligen Trompetenbaum. Die Schautafeln werden selbst gestaltet, die Informationen darauf von den Jugendlichen recherchiert. Die Kosten für das Projekt übernimmt in Bobingen die Wertachklinik.

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Ein Sinnespfad bei den Ulrichswerkstätten 

Auch in Schwabmünchen wird die Kolpingjugend aktiv sein. Kinder und Jugendliche im Alter zwischen acht und 25 Jahren werden dabei unterstützt von Helfern aus dem Vorstand und ihren Eltern. Gemeinsam mit den Ulrichswerkstätten in Schwabmünchen soll auf dem Gelände der Werkstätte ein barrierefreier Sinnespfad entstehen. Der Sinnespfad ist zudem angeschlossen an den Rundwanderweg „Schwabmünchen beWEGt sich!“ und frei zugänglich. Die stellvertretende Vorsitzende Katharina Heckl verrät: „Geplant sind unter anderem Upcycling-Klang- und Fühlelemente, ein Duftgarten mit einer gemütlichen Bank, ein Kräutererlebnisbeet, Nistkästen und ein Insektenhotel.“ Ein einladender Torbogen soll das Ganze krönen, ebenso wie ein Naschgarten, der dazu einlädt, den Geschmackssinn zu nutzen. Aber noch einige Elemente mehr hat die Kolpingsfamilie Schwabmünchen auf dem Plan. Sie wird die Tage vom 23. bis 26. Mai gut auszufüllen wissen.

Aktionen auch anderenorts

Überraschen lassen muss sich noch eine Gruppe der Schwabegger Jugend unter der Leitung der Pfadfinderinnen der PSG Schwabegg. Sie werden erst am Donnerstagabend bei der offiziellen Eröffnungsaktion eine bis dahin von ihren Leiterinnen geheim gehaltene Aufgabe erfüllen. Nur so viel ist bekannt: Die rund zwanzig Kinder und Jugendlichen werden im Taubental in Schwabmünchen arbeiten. In Klosterlechfeld sind die Vorarbeiten für eine andere 72-Stunden-Aktion schon angelaufen.

Egal wo und egal was in diesen Tagen geleistet wird – die Kinder und Jugendlichen aus der Region wollen in dieser Zeit ihre Welt aktiv mitgestalten und ein Stückchen besser machen. Wichtig ist ihnen, Solidarität zu zeigen und mit vollem Einsatz dabei zu sein.

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