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Vandalismus: Ein ungutes Gefühl in Bobingen

Kommentar Von Norbert Staub
11.11.2020

Der Vandalismus in Bobingen bereitet den Menschen Sorge. Hoffentlich wird diese üble Serie bald aufgeklärt, damit wieder Ruhe einkehrt.

Beschädigte Verteilerkästen, brennende Container, demolierte Bänke im Luitpoldpark, ein angezündetes Insektenhotel - der Vandalismus in Bobingen nimmt kein Ende. Waren es am Anfang vor allem öffentliche Einrichtungen, ist jetzt auch immer mehr privater Besitz wie Autos von der sinnlosen Zerstörungswut betroffen.

Der Vandalismus in Bobingen macht den Menschen Sorgen

Noch tappt die Polizei im Dunkeln, wer dahintersteckt und was die Motive sind. Die Erfahrungen der Ermittler und der Streetworker legen den Verdacht nahe, dass es Jugendliche waren, und die Polizei spricht von jugendtypischen Straftaten - doch bewiesen ist bislang noch nichts.

Es ist in jeder Hinsicht eine ungute Situation: Viele Menschen haben Angst um ihr Eigentum oder trauen sich nicht mehr an bestimmte Plätze. Und junge Menschen in Bobingen fühlen sich unter Generalverdacht gestellt, weil für viele „die Jugend von heute“ nicht nur schuld an den steigenden Corona-Zahlen ist, sondern sie auch noch alles sinnlos zerstören.

Hoffentlich wird diese üble Serie bald aufgeklärt, damit wieder Ruhe in Bobingen einkehrt und das ungute Gefühl, das in der Stadt herrscht, ein Ende hat.

Der Artikel zum Kommentar: Vandalismus in Bobingen wirft viele Fragen auf

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