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Kleinaitingen

12.02.2020

Kommunalwahl: Rupert Fiehl will den Dorfcharakter erhalten

Rupert Fiehl

Plus Rupert Fiehl tritt als Bürgermeisterkandidat erneut zur Kommunalwahl in Kleinaitingen an. Im Interview verrät er seine Ziele.

Wenn Sie sich für Ihren Ort etwas wünschen könnten, was wäre das?

Wenn es um die Infrastruktur geht, wünsche ich mir, dass in sehr naher Zukunft die Kinderbetreuung ausgebaut werden kann und deutlich mehr zusätzlicher Wohnraum geschaffen wird, ohne dabei den dörflichen Charakter des Ortes verlieren zu müssen.

Was muss für die wachsende Zahl der älteren Bürger getan werden?

Kommunalwahl: Rupert Fiehl will den Dorfcharakter erhalten

Als Mitgliedsgemeinde des Projektes „Marktplatz der Generationen“ haben wir bereits einiges in Angriff genommen und stellen uns dem demografischen Wandel entgegen. Erfolgreich praktizieren wir den Seniorenfahrdienst und haben den Grundstein zum Aufbau einer Nachbarschaftshilfe gelegt – generationenübergreifend und nachhaltig, getreu dem Motto jeder kann jedem helfen, unabhängig ob jung oder alt. Sich gegenseitig zu helfen, das steht demnächst im Mittelpunkt bei „Bürger fahren für Bürger“. In einigen Monaten erweitern wir das Mobilitätsangebot und stärken den öffentlichen Nahverkehr mit dem Start unseres Bürgerbusses.

Wie nutzen Sie die neuen sozialen Medien und was halten Sie davon?

Wir konnten bislang sehr gute Erfahrungswerte sammeln, unsere Bürger über Facebook über Veranstaltungen der Gemeinde und der Vereine zu informieren. Ebenfalls positiven Anklang fand mein Angebot, über WhatsApp den Kontakt und damit den kurzen und direkten Weg ins Rathaus und zu mir persönlich zu finden.

Wo ist Ihr Lieblingsplatz in Ihrem Ort?

Ich bin mir sicher, dass nicht nur ich, sondern viele Bürger diesen Lieblingsplatz mit mir teilen. Unabhängig von der Jahreszeit ist es eine Wohltat, ein paar Schritte in der Baumallee entlang der Lechfeldstraße zu gehen, am liebsten mache ich dann noch einen Abstecher in unseren Kindergarten, wo ich Lebensfreude ganz pur und unbeschwert erleben darf.

Welche positiven Eigenschaften würden Sie bei einem Bewerbungsgespräch nennen?

Die Aufgabenstellungen, denen ich jeden Tag gegenüberstehe, sind äußerst vielfältig. Ich würde mich so beschreiben, dass ich Aufgabenbereiche offen und motiviert aufnehmen kann und mich zügig in neue Themengebiete einarbeiten kann. Ich selbst schätze aufrichtige und ehrliche Menschen, deswegen hege ich diesen Anspruch auch gegen mich selbst. Ich kann gut unter Zeitdruck arbeiten – oftmals am besten.

Was sind Ihre persönlichen Untugenden?

Es gibt immer Potenzial für Verbesserungen. Zugegeben, meine Selbstorganisation, insbesondere im Büro, könnte besser sein.

Ich will Bürgermeister bleiben, weil …

... ich mich weiterhin sehr gerne als Dienstleister für unsere Bürger einsetzen möchte. Ich sehe meine Aufgabe nicht darin, aktiv Politik zu betreiben, oftmals erlebe ich als Bürgermeister, dass ich die Politik aus München und Berlin hier in die Realität umsetzen muss. Ich möchte mich weiterhin für die Stärkung des Ehrenamtes einsetzen, da das aktiv gelebte Ehrenamt in Vereinen und Organisationen der massive Pfeiler in unserer Gesellschaft ist und ohne dieses Engagement der Bürger sehr viel im Argen wäre. Neben den Pflichtaufgaben kann und möchte ich mich für unsere gesellschaftlichen und damit verbundenen sozialen Themen stark machen.

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