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Bobingen

28.12.2016

Krippenlieder für die neue Orgel

Mit Oboensoli begeisterte Annette Ortler beim Benefizkonzert in der Dreifaltigkeitskirche die Zuhörer.
Bild: Ingeborg Anderson

Etwa die Hälfte der Kosten für die neue Orgel in der Dreifaltigkeitskirche von Bobingen ist beisammen.

Wer am Sonntag die stimmungsvollen Weihnachtslieder noch nicht genügend ausgekostet hatte, hatte in der evangelischen Dreifaltigkeitskirche Gelegenheit, noch einmal in den bekannten und beliebten Klängen zu schwelgen. Denn mit „Liedern an der Krippe“ hatte Sigrid Pröbstl ein Programm zusammengestellt, das, wie Pfarrer Peter Lukas eingangs bemerkte, „mit unterschiedlichen Klangfarben und besonderen Momenten das Kind in der Krippe in den Mittelpunkt stellt“. Außerdem sollte das Konzert einen weiteren Beitrag zur Finanzierung der neuen Orgel beitragen.

Dafür hatte die Bobinger Kulturpreisträgerin Pröbstl eigens einen Weihnachtsprojektchor ins Leben gerufen und Sänger und Musiker der Stadtkapelle einbezogen. Etwa die Chorwürmer, den Jugendchor der Stadtkapelle oder das Bläserensemble, das die Konzertbesucher am Eingang zur Kirche mit weihnachtlichen Evergreens wie „Kling Glöckchen“ oder „Vom Himmel hoch“ empfing.

In den Projektchor hatte sich auch Pfarrer Peter Lukas eingereiht, der außerdem Texte zum Geschehen an der Krippe vorlas. Außerdem gab es Oboensolos von Annette Ortler mit Werken von Arcangelo Corelli und Georg Philipp Telemann. Die gut 200 Konzertbesucher genossen das Konzert sichtlich und konnten sich – trotz der Bitte, sich den Beifall für das Ende des Konzerts aufzuheben – den Zwischenapplaus für das flotte Arrangement des traditionellen „Kommet ihr Hirten“ nicht verkneifen. Überhaupt war bei diesem stimmungsvollen Konzert die Freude und Hingabe an die Musik bei Mitwirkenden und Publikum gleichermaßen zu spüren, sodass wohl zu erwarten ist, mit den am Ende eingesammelten Spenden, der Finanzierung der neuen Orgel ein deutliches Stück näher gekommen zu sein.

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342.000 Euro müssen aufgebracht werden

Denn im Oktober 2017 soll die ganz auf das Kirchengebäude zugeschnittene „Königin der Instrumente“ mit zwei Manualen, 17 Registern und 844 Pfeifen zum ersten Mal erklingen. Insgesamt 342.000 Euro müssen dafür aufgebracht werden, wofür die Kirchengemeinde seit 2009 immer wieder mit einfallsreichen Aktionen aufwartete. Im Frühjahr 2016 waren so bereits 150.000 Euro zusammengekommen.

Pfarrer Peter Lukas ist jedenfalls zuversichtlich: „Ich kann keine genauen Zahlen nennen, aber wir haben bereits mehr als die Hälfte“, sagte er.

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