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Aktion

24.06.2015

Kunst im Schulhaus

Der Bobinger Künstler Günther Fleischmann zeigte in der Aula der Singoldschule, wie ein Bild entsteht.
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Der Bobinger Künstler Günther Fleischmann zeigte in der Aula der Singoldschule, wie ein Bild entsteht.

Bobinger Kinder zeigen ihre Werke. Und die Singoldschule wird zur Galerie

Zur Einstimmung auf das Kunstfest der Grundschule an der Singold hatte deren Leiterin Gabriele Glockner zuerst einmal Karl Valentin zitiert mit „Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit“, um auf die vielen Vorbereitungsarbeiten in den Klassen hinzuweisen. In der Singoldschule gelte dennoch: „Kunst ist schön, macht aber viel Spaß!“, betonte Glockner.

Das könne man in den Klassenzimmern sehen. Dort zeigten die Schulkinder, welche verschiedenen Möglichkeiten es gibt, Kunst zu gestalten: Pappkantendruck und Farbstiftzeichnungen, die Schnecken im hohen Gras zeigten, Schneckenspiralen nach Hundertwasser, das Dot-Painting der Aborigines aus Australien oder Skulpturen mit Draht und Alufolie nach Alberto Giacometti erstaunten die Besucher. Das Spektrum der gezeigten Kunst war ebenso vielseitig und bunt, wie die Schüler und Klassen der Singoldschule: Kleine Künstler – mal ganz groß.

Eine Ausstellung im Musiksaal über Kunst im Commenius-Projekt vervollständigte den Vormittag. Dort gab es auch Bilder aus den Partnerländern England, Frankreich und Österreich zu sehen.

Kunst im Schulhaus

Die Hauptattraktion für Kinder und Eltern gab es aber in der Aula. Dort zeigte der Bobinger Künstler Günther Fleischmann, wie ein „echtes“ Bild entsteht. Er ließ sich beim Malen über die Schulter beziehungsweise auf Papier und Pinsel schauen und erntete so manches „Oh“ und „Ah“, als er mit gekonntem Pinselschwung das Siedlungsschulhaus vor den neugierigen Augen der Besucher und Schüler entstehen ließ.

Fleischmann hatte zudem eine schon fertige Arbeit mitgebracht, die er der Schule schenkte. Auf dem Bild sind die beiden Schulgebäude der Singoldschule und der Außenstelle in der Siedlung zu sehen. Für den Künstler war es eine Selbstverständlichkeit, den Schülern einen Einblick in seine Arbeit zu gewähren. „Es wirkt zwar spielerisch leicht, aber verlangt eine hohe Konzentration“, verriet Fleischmann.

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