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Graben

26.02.2019

Kunstvolle Maskierungen beim Dorfball in Graben

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3 Bilder
Kunstvoll geschminkte Gesichter bereicherten den Dorfball.
Bild: Uwe Bolten

Der Dorfball ist zum elften Mal in Folge der Faschingshöhepunkt in Graben. Wie die örtlichen Vereine zum Gelingen beitragen und welcher Rekord gebrochen wird.

Der Gräbinger Dorfball gehört schon seit Jahren zu den Spitzenereignissen in der Fuggergemeinde. So war es nicht verwunderlich, dass auch zur elften Veranstaltung dieser Art die Karten schnell vergriffen waren. „Nach dem Start des Vorverkaufs waren am ersten Tag nur noch zehn der 199 Karten erhältlich“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Ulrich Knoller. „Mehr dürfen wir nicht in Saal lassen“, ergänzte er. „Immerhin sind dies fünf Prozent der Bevölkerung“, kommentierte ein Gräbinger Statistiker aus dem Hintergrund.

Ähnlich wie bei anderen Festen in der Kommune trugen lokale Vereine und Gruppen maßgeblich zum Gelingen der Veranstaltung bei: Bauernverband, Feuerwehr und Bauhof verwandelten den Bürgersaal in ein farbenfrohes Party-Areal, der TSV sorgte für den reibungslosen Barbetrieb, der Veteranenverein betreute die Theke und das Ü60-Team wirbelte in der Küche.

Das Duo Grenzenlos tritt beim Dorfball in Graben auf

Mit dem „Duo Grenzenlos“ hatten die Veranstalter für den Ball die richtige Wahl getroffen. Quer durch die Welt der tanzbaren Musik breiteten Bianca und Stefan Richter aus Schwabmünchen einen großen Teppich von Melodien aus, der von den tanzfreudigen Gästen gerne angenommen wurde.

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Das Personal der schmucken Bar, die sich hinter der hellblauen Abtrennung auf der Bühne versteckte, brauchte nicht lange auf Gäste zu warten; ein Platz wurde schnell zur Mangelware. Dies hielt auch noch an, als gegen zwei Uhr die Musiker ihr Programm beendeten.

Die Garde der Klosterlechfelder Lecharia tanzt beim Gräbinger Dorfball

Im Gegensatz zu anderen Veranstaltungen hielt sich die Anzahl der Einlagen in Grenzen. Mit der Gruppe „Link2Dance“ des TSV Schwabmünchen, die ihr diesjähriges Show-Programm „Let’s get ready to rumble“ unter dem Jubel der Gäste präsentierten, und der Garde der Klosterlechfelder „Lecharia“ fanden die Veranstalter das richtige Maß. Auffällig war dieses Jahr die Menge an zum Teil kunstvollen Maskierungen. Für grimmige Seefahrer, kunstvoll geschminkte lebende Tote, Clowns, quirlige Cheerleader bis hin zu wandelnden Mönchen, bunten Harlekinen und ordengeschmückten Kapitänen bot sich das Parkett des Bürgersaals als Laufsteg an.

„Ich habe bisher keine negativen Resonanzen gehört“, berichtete der dritte Bürgermeister Volkmar Angerer am Morgen nach der Veranstaltung mit rauer Stimme. Die Menge des konsumierten Weißweines hätte deutlich über der Erfahrungsmarke gelegen. „Das war ein Rekordjahr für den Rebensaft“, resümierte er.

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