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Markt

13.03.2014

Kurioses, Unikate und Bewährtes

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Eine große Vielfalt von handgefertigten Arbeiten haben mehr als 50 Aussteller aus ganz Bayern präsentiert.

Aussteller zeigen in Schwabmünchen die Trends zum Osterfest

Ausgefallenes und Bewährtes, Nostalgisches und Modernes haben mehr als 50 Kunsthandwerker aus ganz Bayern und dem benachbarten Ausland beim Ostermarkt in der Schwabmünchner Stadthalle präsentiert. Seinem Ruf als Besuchermagnet wurde der Ostermarkt auch im fünften Jahr seines Bestehens mehr als gerecht: Den ganzen Tag über strömten zahlreiche Besucher nicht nur aus Schwabmünchen ein. „Schon vor der offiziellen Eröffnung am Vormittag standen viele vor der Tür“, sagt Manuela Schröder vom Veranstalterteam. „Der diesjährige Ostermarkt ist auch wirklich etwas ganz Besonderes.“ Die angebotenen Arbeiten, und darauf legt Schröder besonderen Wert, sind keine maschinell gefertigte Massenware, sondern ausschließlich handgefertigte Unikate und Arbeiten der Kunsthandwerker. Im Vordergrund standen natürlich Produkte für Ostern, aber auch exklusive Hüte, pfiffige Taschen, Puppenbabys, Geschenke aus Frottee, Kräuterprodukte, Holz, Schmuck, Vogelhäuschen und noch vieles mehr wurde geboten. Einige Aussteller ließen sich über die Schulter schauen und dokumentierten hautnah vor Ort ihre Kunstfertigkeiten.

Johann Deininger aus Friedberg stellte bereits zum dritten Mal seine Holzarbeiten in Schwabmünchen aus. „Es geht mal besser, mal nicht so ganz gut“, sagt er. „Aber ich bin sehr zufrieden, die Schwabmünchner sind sehr nette Leute. Sie geizen nicht, wenn sie sich für etwas interessieren, dann kaufen sie das auch.“ Der Stand war nach einer knappen Stunde schon ziemlich ausgeräumt. „Die schönsten Sachen sind schon weg“, sagt er. Dicht daneben strickt Marion Speer aus Augsburg putzige Figuren für Kinder. Ihre Geschenkideen stellte sie bereits in der Kongresshalle vor, jetzt auch in der Stadthalle. „Es kommt gut an“, freut sie sich.

Eine lange Menschenschlange bildete sich immer wieder bei Gabi Rockermeier aus Reichertshofen. Sie verkaufte mit Feder beschriftete Ostereier ihres Onkels Willi Heckmeier – eine absolute Rarität. Der 72-jährige ehemalige Lehrer fertigt in akribischer Arbeit seit Jahren originelle Ostereier in jeder Größe an, die er mit Bildmotiven und passenden Sprüchen etwa zur Hochzeit, dem Osterspaziergang oder dem „Vater unser“ verziert. „Für ein Ei braucht er mindestens vier Tage“, erzählt Rockermeier. Natürliches aus Kirschkern, Zirbenholz, Dinkel oder Schafwolle gab es beim Stand von Irmgard und Hans-Peter Ort-Heidrich aus Rieden zu bewundern. Das Ehepaar kam zum ersten Mal nach Schwabmünchen – und war begeistert. „Es ist eine ganz tolle Atmosphäre hier“, schwärmen die beiden. Erstmals entführte auch Claudia Gallmeier-Hagl aus Haar in die Welt der Goldstickerei. Sie bestickt Taufkleider, Vereinsfahnen, T-Shirt, Osterdecken oder Messgewänder. Ihre Kunst führte sie vor Ort vor – an interessierten Zuschauern hat es nicht gemangelt.

„Die Produktpalette war heuer besonders vielfältig“, resummiert Manuela Schröder. „Das gemütliche Ambiente in der Stadthalle und natürlich auch das traumhafte Wetter tragen sicherlich auch zum Erfolg des Ostermarkts bei.“

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