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Königsbrunn

21.04.2017

Kurzurlaub an der Königsallee

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Unter der Woche sind die zwölf Stellplätze in Königsbrunn nicht so sehr gefragt, an Wochenenden oder auch in den Pfingst- und Sommerferien können auch schon mal alle Plätze belegt sein.
Bild: Claudia Deeney

Der Wohnmobil-Stellplatz in Königsbrunn wird ganzjährig besucht. Doch wer kommt auch bei solchem Schmuddelwetter dorthin? Und welche Regeln gelten für die Urlauber?

Der Wohnmobil-Stellplatz nahe der Königstherme in Königsbrunn ist ein Anziehungspunkt für so manche Touristen – auch bei schlechtem Wetter. Sie erzählen von ganz unterschiedlichen Gründen, die sie nach Königsbrunn führt. Bei der Stadtverwaltung freut man sich über die gute Nutzung des Angebots, einige Regeln müssen aber beachtet werden.

Gemütlich machen dürfen es sich die Wohnmobil-Reisenden durchaus, wenn sie Station in der Brunnenstadt machen. „Eine Campinggarnitur aufzustellen, um bei schönem Wetter draußen zu sitzen, ist selbstverständlich erlaubt“, sagt Josef Marko, als Leiter der Straßenverkehrsbehörde. Nicht gestattet ist es dagegen, ein Vorzelt aufzubauen, gar zu zelten oder mit dem Wohnwagen auf dem Wohnmobilstellplatz an der Königsallee ein paar Tage zu verbringen.

Ein geschlossenes Abwassersystem und eine Bordtoilette

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Wie der Name schon sagt, ist der Platz ausschließlich für Wohnmobile zugelassen und ausgestattet, weil diese über ein geschlossenes Abwassersystem und eine Bordtoilette verfügen und damit als autarke Fahrzeuge gelten. Und im Gegensatz zu Campingplätzen sind die Stellplätze, wie in der Brunnenstadt, nur für einen kurzfristigen Aufenthalt – bis zu drei Nächten – ausgelegt und bieten keine sanitären Anlagen. Mit dem Angebot hat die Stadt im südlichen Landkreis ein Alleinstellungsmerkmal: Bei der Regio Augsburg Tourismus GmbH sind sonst nur Anbieter in der Stadt Augsburg, in Altenmünster und Markt Wald bekannt.

Reisende müssen sich nicht anmelden

Geboten werden in der Königsallee eine Ver- und Entsorgungsstation für Frisch- und Abwasser, Abfallbehälter, die Möglichkeit zur Entsorgung des Bordtoiletteninhaltes sowie münzgesteuerte Stromanschlüsse. Letztere waren zuletzt Thema im Stadtrat, weil nicht alle Besucher sorgsam damit umgehen und mehrfach Steckdosenmasten beschädigt wurden. Die Reisenden müssen sich nicht anmelden, sondern können jederzeit das parkplatzähnliche Gelände ansteuern und ein Tagesticket lösen und sichtbar am Fahrzeug anbringen. Die Mitarbeiter der Stadt kontrollieren das Areal regelmäßig, und bisher gab es sowohl von den Besuchern als auch von den Nachbarn kaum Beschwerden oder Beanstandungen. Im Gegenteil – das Schweizer Ehepaar Bieri, das mit seinem Fahrzeug über Ostern Station in Königsbrunn machte, zeigte sich begeistert über den knapp vor zwei Jahren angelegten Platz: „Es ist sehr sauber, schön angelegt und ruhig hier“, sind sich beide einig. Die Brunnenstadt haben sie gezielt angesteuert, da sie ihr noch recht neues Fahrzeug mit einer Keramikveredelung schützen lassen wollen. Und dafür haben sie sich die Schwabmünchner Firma Hoss ausgesucht. „Da ist der Stellplatz hier in Königsbrunn optimal für uns“, sagt Kunstmaler Hans Bieri.

In der Ferienzeit ist der Platz auch mal voll

Bis das Gefährt seinen Termin hat, haben sich die beiden Schweizer nicht nur die Brunnenstadt näher angeschaut, sondern waren auch in Augsburg und der Umgebung unterwegs. Abends geht es dann zurück zum Stellplatz und Heidi Bieri erklärt dazu: „Mir sind die Stellplätze lieber als Campingplätze. Da geht es ja oft sehr eng zu, hier haben wir auch gut Platz zum Einparken.“

Dieser Tage war das Gelände nicht sehr belegt. Insgesamt stehen zwölf Standplätze zur Verfügung, die über das Jahr verteilt unterschiedlich stark gefragt sind. Josef Marko hat die Erfahrung gemacht, dass in der Sommer- und Ferienzeit mehr Reisende dort Station machen und der Platz dann auch mal voll ist. Und es sind nicht nur Urlaubsfreunde die den Platz belegen, weiß Marko: „Monteure, die bei uns in der Stadt oder in der Nähe zu tun haben nutzen das Angebot ebenso, wie Menschen, die hier Familien oder auch Messen besuchen.“ Wer möchte, kann auch seine Haustiere mitbringen. Und damit die Anlage noch attraktiver wird, plant die Stadt, für die Zukunft freies WLAN anzubieten.

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