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Königsbrunn

25.09.2018

Landkreis investiert in den Busverkehr

Ein Schnellbus verbindet Königsbrunn mit dem Augsburger Hauptbahnhof. Auch diese Verbindung wird mit dem ÖPNV-Zuschuss unterstützt. <b>Archivfoto: Hermann Schmid</b>

Der Kreisausschuss bewilligt ein Förderpaket von 600000 Euro. Zwei Linien im Süden sollen profitieren.

Um den öffentlichen Nahverkehr zu stärken, hat der Landkreis Augsburg ein Förderpaket in Höhe von 600.000 Euro bewilligt. Diesem Zuschuss gab der Kreisausschuss bei einer Sitzung in Schwabmünchen frei. Zwei Buslinien sollen von den Geldern profitieren.

Der Schnellbus 740, der Königsbrunn mit dem Augsburger Hauptbahnhof verbindet, wird mit dem Zuschuss gefördert. Das große Zukunftsprojekt der Stadt Königsbrunn ist zwar die Linie 3, die geplante Verlängerung der Augsburger Straßenbahn bis zur Brunnenstadt. Doch wann die Tram das neu gesteckte Ziel erreicht, steht noch nicht fest.

Norbert Krix (CSU), Mitglied im Kreisausschuss und im Stadtrat Königsbrunn, befürwortet deshalb die rasche Förderung der Verbindung per Bus: „Die 740 ist die beste Linie, die Königsbrunn hat. Bis die Tram kommt, dauert es noch, vielleicht bis 2025. Bis dahin ist das eine gute Lösung.“

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Rufbus als reguläre Linie

Ein weiteres Projekt will der Landkreis mit den Geldern stützen: die Linie 712. Der Rufbus soll ab 2019 als reguläre Linie fünf Lechfeldgemeinden verbinden und an die Stadt Schwabmünchen anknüpfen. Landkreis und Gemeinden wollen den Busverkehr für die Bürger attraktiver gestalten, die Bürgermeister der beteiligten Orte haben bereits eine Probefahrt absolviert. Derzeit belaufen sich die Kosten jährlich auf rund 130000 Euro. Doch bei stärkerer Nutzung würden auch der finanzielle Aufwand steigen, sagt Walter Michale, der die interkommunale Zusammenarbeit im Augsburger Verkehrsverbund koordiniert.

Fabian Mehring, Fraktionschef der Freien Wählern, erkundigte sich nach einer geplanten Buslinie, die Bobingen, Königsbrunn und Mering miteinander verbinden soll. Michale bestätigte, dass diese Linie in Planung sei: „Damit könnte man auch die Wertachkliniken enger anbinden.“ Der Plan werde aber momentan geprüft, die beteiligten Städte und Gemeinden beraten noch.

600000 Euro fließen in die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs. Wahrscheinlich könne der Landkreis auch im nächsten Jahr einen Betrag in dieser Höhe investieren, sagt Michale: „Ich bin zuversichtlich, dass wir das Niveau halten können.“ (veli)

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