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Langenneufnach

21.01.2019

Langenneufnach feiert seine neue Mitte

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3 Bilder
Viele Gästen feierten die Eröffnung des Dorfplatzes.
Bild: Karin Marz

600 Quadratmeter stehen jetzt den Menschen in den Stauden als Treffpunkt zur Verfügung. Und die Bürger haben bereits viele Ideen zur künftigen Nutzung.

Die Premiere war ein voller Erfolg. Mit einer abendlichen Freiluftveranstaltung bei trockenem Winterwetter feierte die Gemeinde Langenneufnach mit zahlreichen Gästen die Fertigstellung ihrer neuen Mitte – den neu gestalteten Dorfplatz. Die letzten Sonnenstrahlen der untergehenden Abendsonne zauberten ein perfektes Ambiente auf den verschneiten neuen Dorfplatz.

In dessen Mitte stand noch der beleuchtete Christbaum, um den die Gäste bei klirrender Kälte an Stehtischen mit dampfenden Glühweintassen und heißen Würsteln standen. Sie bewunderten, was nach neunmonatiger Bauzeit aus dem bisherigen kargen, asphaltierten Parkplatz auf der Südseite des Rathauses geworden ist: Ins Auge stechen sofort die knallgelben Sitzmöglichkeiten, die von der Firma Topstar gesponsert und mit einem sogenannten Dondola-System ausgestattet sind. Dies bedeutet, dass die Sitzflächen beweglich sind.

Im Frühjahr wird dort der Maibaum aufgestellt

Zusätzlich wurde auf dem Dorfplatz ein Trinkwasserbrunnen mit Grander-Wasser, einem speziell aufbereiteten Wasser, ebenfalls gesponsert von Topstar. Durch Grünflächen, einer neuen Beleuchtung, einem Granitgroßpflaster und einer Glasüberdachung wird der Platz aufgewertet, auf dem dann auch im Frühjahr der Maibaum aufgestellt wird. In seiner Begrüßungsrede nannte Bürgermeister Josef Böck die Eröffnung als Höhepunkt in der jüngeren Geschichte von Langenneufnach. Neben den zahlreichen Gästen freute sich Böck darüber, etliche Ehrengäste aus Politik, Vertreter des Amtes für ländliche Entwicklung und von RealWest sowie Mitarbeiter der Baufirmen und des Planungsbüros besonders begrüßen zu können. Den kirchlichen Segen erhielt der Platz von Pater Aju.

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Bereits seit 2004 gab es in der Gemeinde Überlegungen, wie die Umgestaltung des Rathausumfeldes durchgeführt werden könne, so Böck. Denn neben dem Dorfplatz wurde auch ein Teilbereich der Rathausstraße verkehrsberuhigt umgestaltet, es wurden neue Parkplätze um das Rathaus und des Friedhofs neu geschaffen und der Eingangsbereich des Friedhofs wurde neu gestaltet. Am Einmündungsbereich der Schulstraße entstand eine Grünfläche mit Mehrgenerationen-Fitnessgeräte sowie eine Verkehrsinsel.

Feuerwehrhaus wird derzeit zum Musikerheim umgebaut

Zusätzlich wurde neben dem Rathaus eine E-Bike-Ladestation errichtet und das direkt neben dem Rathaus stehende, ehemalige Feuerwehrhaus wird derzeit vom Musikverein zum Musikerheim umgebaut. „Der Wunsch nach einem Dorfplatz musste aufgrund anderer wichtiger gemeindlichen Aufgaben immer wieder nach hinten verschoben werden“, erläuterte Böck.

Auch Europaabgeordneter Markus Ferber war voll des Lobes für den neuen Dorfplatz, zu dem er eine besondere Beziehung hat. Denn auf diesem Platz habe er als Kind Fahrrad fahren gelernt, da er in der alten Schule nebenan aufgewachsen sei. Gleichzeitig erklärte er auch, warum die EU solche Projekte mit finanziere. Die Fördergelder seien dafür gedacht, den Menschen im ländlichen Bereich eine Möglichkeit zu bieten, um sich zu treffen, sich wohlzufühlen und das Gesellschaftsleben stattfinden lassen zu können.

Unterschiedliche Meinungen zur Gestaltung des Platzes

Während dieser ersten Feier auf dem Dorfplatz, der nach Einbruch der Dunkelheit von vielen Teelichtern in eine gemütliche Atmosphäre getaucht wurde, hatten auch schon Besucher Ideen für die künftige Nutzung des Dorfplatzes: Sie würden sich darüber freuen, wenn auf dem Platz Musikkonzerte, Freiluftkinoabende und Christkindlmärkte stattfinden würden oder der Platz einfach als Ort für einen Kaffeeklatsch mit Kuchen genutzt wird. Unterschiedlich fielen hingegen die Meinungen zur Gestaltung des Platzes aus: Von „gefällt mir sehr gut“ bis „noch ein wenig gewöhnungsbedürftig“ war alles dabei.

Umrahmt wurde die Eröffnungsfeier vom Musikverein Langenneufnach und mit Tanzeinlagen der Kinder des Kinderhauses St. Martin. Die Kosten für die Bewirtung, die von den Ortsvereinen durchgeführt wurde, übernahm die Gemeinde. Spenden hierfür wurde für das Kinderhaus St. Martin gesammelt. Sogar eigens für den Dorfplatz angefertigte Tassen gab es an diesem Abend.

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Die Diskussion ist geschlossen.

01.02.2019

"Zusätzlich wurde auf dem Dorfplatz ein Trinkwasserbrunnen mit Grander-Wasser, einem speziell aufbereiteten Wasser [aufgestellt]"

Granderwasser?? (edit/mod)

Hier muss man sich ernsthaft fragen, wes Geistes Kind die Verantwortlichen sind, sich so etwas aufschwatzen zu lassen, auch wenn es gesponsort wurde.

(edit/bitte formulieren Sie sachlich)
Wer so etwas zulasst, sollte denken gehen:

https://www.psiram.com/de/index.php/Johann_Grander

Jeden Morgen stehen Dumme auf.

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