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Langerringen

12.12.2018

Langerringen plant Ärzte- und Pflegezentrum

Der Schorer-Hof über der kleinen Kapelle gehört bald der Vergangenheit an. An seiner Stelle wird künftig ein Ärzte- und Pflegezentrum mit betreutem Wohnen entstehen.
Bild: Hieronymus Schneider

Was der Bebauungsplan „Hauptstraße 50“ in Langerringen alles in sich hat.

Der erste Schritt für eine weitere Belebung des Dorfzentrums wurde in der jüngsten Langerringer Gemeinderatssitzung getan. Der leer stehende ehemalige Bauernhof Schorer über der Hauptstraße bei der kleinen Kapelle wird abgerissen. An dessen Stelle sieht der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nummer 31 „Hauptstraße 50“ drei neue Gebäude mit Tiefgarage vor. Ein Gebäude soll eine Arztpraxis und eine Apotheke beherbergen, ein weiteres ein Wohnbetreuungszentrum mit Tagespflege und das dritte ist für Eigentumswohnungen vorgesehen.

Architekt Peter Nardo vom Augsburger Planungsbüro Tremel erläuterte, dass sich der Bebauungsplan in zwei Teile gliedert. Neben dem vorhabenbezogenen Teil wird auch das Nachbargrundstück eines landwirtschaftlichen Betriebes mit Milchviehstall als Teil B in den qualifizierten Bebauungsplan einbezogen. Dadurch wird dieser Betrieb in seinem Bestand gesichert und ein Baurecht zur etwaigen Erweiterung ermöglicht. Lediglich eine Standortanalyse zur Ermittlung der Geruchsbelastung ist wegen etwaiger Immissionsschutzauflagen vorgesehen. Nach der ersten Prognose dürfte die Schließung der angrenzenden Stallfenster und Türen ausreichen. Die Gebäude im Teil A dürfen zweigeschossig mit Dachgeschoss gebaut werden, die Firsthöhe darf 15 Meter und die Wandhöhe acht Meter ab der Straßenkante der Hauptstraße nicht überschreiten.

Apotheke und Arztpraxis

Im Haus 1 sind die Apotheke im Hanggeschoss und die Arztpraxis im Erdgeschoss vorgesehen. Im Ober- und Dachgeschoss sollen Wohnräume und gewerbliche Büros entstehen. Die Tagespflege wird im Hanggeschoss des Hauses 2 und darüber das betreute Wohnen untergebracht. Im Haus 3 werden zehn Wohnungen eingeplant. Die Zufahrt erfolgt von der Viktor-von-Scheffel-Straße aus. Das Maiergässele wird als Feuerwehrzufahrt ausgebaut. Der Gemeinderat billigte den Planentwurf und beauftragte das Büro Josef Tremel damit, das Verfahren nach dem Baugesetzbuch durchzuführen.

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Bauanträge Die Reduzierung der Höhe bei der Aufstockung eines Wohnhauses in der Hauptstraße wurde einvernehmlich mit dem Nachbarn geregelt und fand deshalb auch die Zustimmung des Gemeinderates. Einstimmig wurde auch eine Ausnahme von der Veränderungssperre im Bereich Gennach-Nordwest erteilt, weil der beantragte Neubau eines Einfamilienhauses nicht im Außenbereich liegt und somit den Zielen des künftigen Bebauungsplanes nicht widerspricht.

Interkommunales Kernwegenetz Drei Feldwege wurden als Maßnahmenwege für den asphaltierten Ausbau zur Förderung beim Amt für Ländliche Entwicklung priorisiert. Es handelt sich um den etwa 1,8 Kilometer langen Weg von der Obermeitinger Straße nach Norden bis zum Mitterfeldweg mit 430 Metern Verbindungsweg zur Gewanne in Langerringen. In Gennach ist es der Ortsverbindungsweg nach Hiltenfingen und in Schwabmühlhausen die Verlängerung des Holzweges bis zur Gemeindegrenze von Hurlach. Der Ausbau soll in den nächsten fünf Jahren erfolgen, wenn die Förderung bewilligt wird und die Gemeinde die verbleibende Restsumme bezahlt.

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