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Langerringen

08.05.2020

Langerringens neuer Bürgermeister Marcus Knoll: Ein Eigengewächs

Marcus Knoll ist Bürgermeister von Langerringen.
Bild: Sammlung Knoll

Plus Marcus Knoll hat als neuer Bürgermeister von Langerringen klare Ziele und ist sehr heimatverbunden.

Der neue Bürgermeister Marcus Knoll ( CSU) ist ein Eigengewächs der Gemeinde Langerringen. Aufgewachsen ist der 44-Jährige in Schwabmühlhausen. Seit 18 Jahren wohnt er mit seiner Frau Andrea und den Kindern Alexander, 16 und Maria, 17 in Langerringen.

In seiner Jugend war er Ministrant und später bei der Feuerwehr, bei der Musikkapelle und beim Katholischen Burschenverein aktiv. Nach dem Schulabschluss der Mittleren Reife absolvierte er eine Ausbildung zum Notarfachangestellten und stieg in den gehobenen Dienst bis zum Amtmann im Notardienst auf. Diesen Beruf und seine Arbeitsstelle in München verließ er nun nach 23 Jahren und tauscht ihn gegen das Bürgermeisteramt im Rathaus ein.

Marcus Knoll: Von der Trompete in die Politik

Der Anstoß zu einem Engagement in der Kommunalpolitik liegt 20 Jahre zurück. Im Jahr 2000 nahm Marcus Knoll als Trompeter der Langerringer Musikkapelle an der Gründungsfeier der Partnerschaft in der französischen Gemeinde La Baconnière teil. Dabei wurde er vom damaligen Gemeinderat Karl Rohrmoser darauf angesprochen, sich doch kommunalpolitisch zu engagieren. Schon zwei Jahre später wurde Knoll in den Gemeinderat gewählt und noch in seiner ersten Wahlperiode ab 2006 zum dritten Bürgermeister ernannt. Seit der zweiten Wahlperiode ab 2008 war er nun zweiter Bürgermeister an der Seite von Konrad Dobler und Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Langerringen-Schwabmühlhausen.

Bei der Wahl zu dessen Nachfolge am 15. März wurde Marcus Knoll mit 67,7 Prozent der Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt. Der einzige Gegenkandidat Herbert Graßl von den Freien Wählern kam auf 32,3 Prozent. Mit der Vereidigung und der Konstituierung des neuen Gemeinderates tritt Knoll nun in die Fortführung der bereits begonnenen oder geplanten Projekte ein.

Der Bauhof soll moderner werden

Er machte aber stets deutlich, dass er schon jetzt an die weitere zukünftige Entwicklung denkt: „Es wäre sicher ein großer Fehler, jetzt zu sagen, wir machen erst mal alles, was im Auftragsbuch steht und dann schauen wir mal“, sagte er schon bei seiner Nominierung. Konkret nannte er dabei die Modernisierung des Bauhofs und die Neukonzeption der Turnhalle zu einer modernen Mehrzweckhalle mit flexiblen Nutzungsmöglichkeiten. Daneben gibt es zahlreiche kleinere Entwicklungsziele auch in den beiden Ortsteilen Schwabmühlhausen und Gennach.

Bereits in den drei Wochen vor dem Amtsantritt gab Bürgermeister Konrad Dobler seinem Nachfolger in regelmäßigen Treffen Einblick in die laufenden Angelegenheiten. „Dafür bin ich meinem Amtsvorgänger sehr dankbar. So habe ich nun bereits einen relativen Überblick über die Amtsgeschäfte, was mir den Einstieg sicherlich ganz erheblich erleichtert“, so Knoll. Dennoch müsse er vieles erst noch vertiefen und unter den vielfältigen Aufgaben auch Prioritäten setzen.

Corona erschwert Amtsantritt

An meinem ersten Arbeitstag wurde ich von der Belegschaft im Rathaus sehr, sehr herzlich empfangen! Der Tag war dann im Wesentlichen geprägt von Antrittsbesuchen bei Mitarbeitern und der Vorbereitung der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates am Abend des gleichen Tags.

Erschwert wird der Amtsantritt natürlich durch die allgegenwärtigen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Auch wirtschaftlich wird es Langerringen treffen. „Aber Herausforderung dieser Art bringt das Amt eben mit sich“, sagt er.

Bürgermeister seiner Heimatgemeinde zu sein, ist ihm eine Herzensangelegenheit: „Dementsprechend groß ist meine Freude über das neue, für mich sehr ehrenhafte Amt und meine Aufgaben.“

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