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Lechfeld

08.01.2021

Lechfeld in Corona-Zeiten: Wohin mit dem alten Weihnachtsbaum?

Wegen Corona dürfen Ehrenamtliche die alten Christbäume heuer nicht einsammeln. Damit die Bäume am Ende nicht am Straßenrand landen, haben Gemeinden teilweise den Bauhof mit der Abholung beauftragt.
Bild: Marcel Kusch, dpa

Wegen der Corona-Pandemie werden Christbäume im Lechfeld heuer nicht in allen Gemeinden abgeholt. Welche Regel wo gilt.

Meist sind ehrenamtliche Helfer im neuen Jahr im Einsatz, um die alten Christbäume einzusammeln. Doch wegen der coronabedingten Einschränkungen ist das heuer nicht in allen Gemeinden möglich.

Abholung der Christbäume im Lechfeld: Diese Regeln gelten heuer

  • Graben Wegen der Corona-Pandemie sammeln die Vereine in Graben die Weihnachtsbäume heuer nicht ein. Die Gemeinde bittet Anwohner, die Bäume nach Möglichkeit selbst zu entsorgen. Sie können am Samstag, 9. Januar, am Gräbinger Festplatz am Via-Claudia-Weg sowie auf dem Parkplatz der Turnhalle in der Jahnstraße in Lagerlechfeld abgegeben werden. Die Gemeinde weist außerdem darauf hin, dass die Bäume nicht auf öffentliche Grünflächen oder auf die Straße gelegt werden dürfen.
  • Untermeitingen Bislang übernahmen ehrenamtliche Helfer der Jungen Union die Abholung der Christbäume in Untermeitingen. Doch wie Bürgermeister Simon Schropp erklärt, ist wegen der Corona-Krise heuer der Bauhof zuständig. Ab Montag, 18. Januar, sind Mitarbeiter unterwegs, um die Bäume einzusammeln. Wer einen Baum abzugeben hat, sollte ihn gut sichtbar vor dem Haus ablegen.
  • Klosterlechfeld Die Gemeinde Klosterlechfeld bietet zwei Möglichkeiten an. So können Anwohner am Samstag, 9. Januar, von 9 bis 12 Uhr ihre Bäume an der alten Rampe am Bahnhof ablegen. „Dort laufen gerade Baumschnittarbeiten und die Firma kann die Christbäume gleich mit häckseln“, erklärt Bürgermeister Rudolf Schneider. Wer den Christbaum länger stehen lassen möchte, kann bis Montag, 18. Januar warten. Ab dann sammeln nicht wie bisher Mitglieder des CSU-Ortsverbandes, sondern Mitarbeiter des Bauhofs die Bäume ein.
  • Großaitingen Ehrenamtliche Helfer der Feuerwehren von Großaitingen und Reinhartshofen haben sich bereiterklärt, die Christbäume auch in diesem Jahr kostenfrei einzusammeln. Die Abholung erfolgt am Samstag, 9. Januar, ab 9 Uhr. Die Bäume sollen gut sichtbar und frei von Weihnachtsschmuck an der Grundstücksgrenze liegen.
  • Kleinaitingen Da Christbäume in Kleinaitingen heuer nicht vom Burschenverein gesammelt werden, müssen Bürger sie selbst am Wertstoffhof gebührenpflichtig abgeben. Die Annahme ist nur am Samstag, 16. Januar, möglich. Die Gemeinde weist darauf hin, dass die Bäume nicht über die Biotonne entsorgt werden dürfen, da das Öl der Nadeln die Vergärungsanlage verunreinigt. Mit Tannenzweigen gefüllte Biotonnen werden nicht geleert.
  • Langerringen Wegen Corona entfällt auch in Langerringen die für Samstag, 9. Januar, geplante Christbaum-Sammelaktion. Die Gemeinde bittet Anwohner, die Bäume entweder zu deponieren bis die Grüngutannahmestelle im März wieder geöffnet ist oder die Bäume klein zu machen und nach und nach über den Restmüll zu entsorgen.

  • Oberottmarshausen In Oberottmarshausen kümmern sich nicht wie bisher Mitglieder der Freien Wähler um die Abholung der Christbäume, sondern Mitarbeiter des Bauhofs. Sie sind am Samstag, 9. Januar, unterwegs. Die Bäume sollten schon morgens gut sichtbar abgelegt sein.
  • Schwabmünchen Trotz Corona soll auch heuer eine Christbaumsammlung in Schwabmünchen, Wertachau und Mittelstetten stattfinden. Wie die Stadt mitteilt, ist die Aktion nach bisherigen Planungen für Samstag, 16. Januar, vorgesehen – allerdings nur, wenn die aktuellen Corona-Regelungen es erlauben. Die Sammlung übernimmt ein Verein im Auftrag der Stadt.

    Die Bäume müssen mit einer Banderole versehen werden. Diese ist für zwei Euro an mehreren Verkaufsstellen erhältlich, darunter die Kreissparkasse, Raiffeisenbank, Bäckerei Müller (Fuggerstraße und Mindelheimer Straße), Metzgerei Naumann sowie im Frischeladen Kerler. Die Stadt weist außerdem darauf hin, dass die Tannenzweige in der BioEnergieTonne unerwünscht sind, da das Öl der Nadeln beim Vergärungsvorgang in der Vergärungsanlage das Biogas verunreinigt.

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