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Wahl 2020

24.01.2020

Listen nachgebessert

Auch die drei bisher im Mickhauser Rat vertretenen Gruppierungen schöpfen jetzt alle 24 erlaubten Listenplätze aus

Etwas Bewegung ist in den vergangenen Tagen in den Kommunalwahlkampf in Mickhausen gekommen: Weil die neu antretende Gruppierung „Freie Wähler Gemeinde Mickhausen“ die maximal möglichen 24 Listenplätze ausgeschöpft hat, sahen sich die drei bisher im Rat der Staudengemeinde vertretenen Ortsteil-Gruppierungen im Zugzwang. Die Listen „CSU – Unabhängige Wählergemeinschaft Mickhausen“ sowie die Dorflisten Münster und Grimoldsried haben jetzt in erneuten Nominierungsversammlungen mit ihren Mitbewerbern gleichgezogen und zur Wahrung der Chancengleichheit ebenfalls alle erlaubten 24 Listenplätze besetzt.

Laut Gemeindewahlleiter Bernhard Schalk von der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Stauden sieht das bayerische Kommunalwahlgesetz diese Möglichkeit der Verdoppelung der Listenplätze in Gemeinden unter 3000 Einwohnern vor. Um die 24 Plätze zu füllen, besteht die Möglichkeit, Bewerber bis zu drei Mal aufzuführen. Von diesem Recht haben jetzt alle Gruppierungen Gebrauch gemacht.

Während sich in den beiden Wahlvorschlägen in Mickhausen und Münster hinsichtlich Anzahl und Platzierung der Kandidaten nichts geändert hat, wurde die Liste Grimoldsried von zunächst sieben auf nunmehr zehn Kandidaten erweitert. Somit bewerben sich auf den Wahlvorschlägen der drei bisher im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen insgesamt 30 Männer und Frauen um die zwölf Sitze im Rat der Staudengemeinde für die Wahlperiode 2020 bis 2026.

Auf allen drei Vorschlagslisten werden die Kandidaten auf den Plätzen eins bis vier jeweils drei Mal aufgeführt, die Kandidaten auf den Plätzen fünf bis zehn werden jeweils zwei Mal aufgeführt.

Wie berichtet, haben alle drei Gruppierungen wieder Amtsinhaber Hans Biechele zu ihrem Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters nominiert. Der 61-Jährige steht seit 2008 an der Spitze der Staudengemeinde. War er 2008 und 2014 noch der einzige Bewerber für den Chefsessel im Rathaus, so muss er sich heuer erstmals einem Herausforderer aus dem neu gegründeten Ortsverband der Freien Wähler stellen: Mirko Kujath geht ins Rennen. (wkl)

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