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Schwabmünchen

20.04.2017

Mann macht sich mit Küchenmesser auf den Weg zur Arbeitsagentur

Der Mann hatte ein Schreiben der Agentur für Arbeit erhalten.
Bild: Oliver Berg, dpa (Symbolbild)

In Schwabmünchen taucht ein Mann mit einem Küchenmesser bei der Arbeitsagentur auf. Zuvor hatte er Post erhalten: Ihm sollte das Arbeitslosengeld gestrichen werden.

Ihm sollte das Arbeitslosengeld für drei Monate gestrichen werden, daraufhin wollte er seinem Ärger offenbar Luft machen: Wie die Polizei berichtet, hat sich ein 46-Jähriger mit einem 15 Zentimeter langen Küchenmesser bewaffnet auf den Weg zur zuständigen Sachbearbeiterin in der Arbeitsagentur Schwabmünchen gemacht. Nach Polizeiangaben ereignete sich der Vorfall am Mittwochnachmittag gegen 14.40 Uhr.

Für die Sachbearbeiterin ging er glimpflich aus: Als der Mann vor der Arbeitsagentur wartete, wurde er von mehreren Polizisten in Empfang genommen. Das sagte ein Polizeisprecher auf Nachfrage. Wie die Polizei davon erfahren hatte, dass der 46-Jährige mit einem Messer unterwegs war, wollte er nicht sagen.

Polizei findet Messer auf Beifahrersitz

Der 46-Jährige wollte sich laut Polizei nicht durchsuchen lassen. Die Polizisten brachten ihn daraufhin zu Boden und fesselten ihn. Das Messer fanden sie auf dem Beifahrersitz des Autos, mit dem der Mann aus Bobingen nach Schwabmünchen gefahren war.

Laut Polizei wurde der 46-Jährige vorübergehend wegen Gemeingefährlichkeit im Bezirkskrankenhaus untergebracht. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der Bedrohung und eines Deliktes nach dem Waffengesetz ermittelt. Nach Angaben der Polizei hatte der Mann Post von der Arbeitsagentur erhalten, da Nachweise fehlten. AZ

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