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Langerringen

16.09.2019

Markttreiben bei Bilderbuchwetter

Die Marktleiter Tina Weißig (von links) und Karl Reute besuchten Tochtermanns Erste Langerringer Holzkammmanufaktur.
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Die Marktleiter Tina Weißig (von links) und Karl Reute besuchten Tochtermanns Erste Langerringer Holzkammmanufaktur.
Bild: Hieronymus  Schneider

Kunsthandwerkermarkt: Der „etwas andere Markt“ in Langerringen ist beliebt wie eh und je. Was es diesmal Neues gab.

Schöner kann ein Markttag wohl nicht mehr sein. Ein herrlich sonniger Spätsommertag lockte unzählige Besucher auf die Straßen rund um das Rathaus und die beiden Kirchen bis zur Schule. Gleich nach dem traditionellen Anschießen der Langerringer und Hurlacher Böllerschützen um Punkt zehn Uhr auf das Flaggenkommando von Bürgermeister Konrad Dobler wurden die Budenstraßen von Marktbummlern frequentiert.

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Genau 113 Stände mit Kunsthandwerk, Haushaltswaren, Schmuck und allerlei Dekorationsartikeln von nützlich bis ganz nett anzusehen, waren vertreten. Zusammen mit den Verpflegungsständen und der Ausstellung der Singold-Vogelfreunde und der Oldtimer-Fahrzeuge zählten die Marktleiter Tina Weißig und Karl Reute insgesamt 120 Anbieter und Darsteller.

Geschmiedete Hufeisen für Kinder

Einige Neuigkeiten waren dabei. Vor dem Gemeindezentrum informierte Benjamin Früchtl zusammen mit Bürgermeister Dobler über das Begegnungsland Lech-Wertach und die kommunale Arbeitsgemeinschaft ILE (Integrierte ländliche Entwicklung). Gleich gegenüber drehte sich das Kinderkarussell und dahinter stand erstmals eine Weinschenke. Eine originelle Idee war auch die erste Langerringer Holzkamm-Manufaktur mit fußbetriebener Schleifmaschine oder der Schmied „Onkel Fester“ aus Ochsenhausen, der auf glühendem Kohlenfeuer Hufeisen für Kinder schmiedete und der Pantomimen-Mann.

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Der erstmals angebotene Flohmarkt wurde so gut angenommen, dass der Platz vor der Schule bei weitem nicht ausreichte. Bis zur Einmündung des Friedhofsweges reichten die Tische der privaten Gebrauchtwarenhändler.

Im Garten beim evangelischen Gemeindehaus drehte die Kindereisenbahn ihre Runden und daneben konnte das handbetriebene hölzerne Karussell von anno dazumal aus Böhmen bestaunt werden.

Wandernde Musikgruppen sorgen für beschwingtes Flair

Für das besondere beschwingte Flair sorgten die wandernden Musikgruppen von der Trommlergruppe „Batuque“ aus Weil über die Langerringer Trommler „Gran Cassa“ bis zum Männergesangsvereins Liederkranz und den Günzachtaler Alphornbläsern aus Engetried. Ein Farbtupfer waren die Tanzmädchen des Mittelstetter Faschingsclubs, die mit ihren schwungvollen Tänzen in bunten Kostümen begeisterten. Kulinarische Köstlichkeiten vom Steckerlfisch über Grillhendl bis zu Steaks und Bratwürsten wurden beim Stand der Markttreiber, beim Musikverein am La Baconnière-Platz und auch beim Wirtshäusl geboten.

Natürlich gab es auch reichlich kühles Bier und Erfrischungsgetränke für die durstigen Kehlen. Wem dagegen der Sinn nach Kaffee und Kuchen stand, der wurde im Gemeindezentrum von den Gallus-Frauen, im evangelischen Gemeindehaus, beim Stand der Bäckerei Müller und etlichen Ständen mit Baumstriezel, Schokoäpfeln und Süßigkeiten verwöhnt. Auch für die gesunde Ernährung wurde an zahlreichen Obstständen gesorgt und bei Angies Haarlounge konnten kreative Frisuren ausprobiert werden. Am Ende gegen 18 Uhr waren Händler und die Marktleitung erschöpft, aber sehr zufrieden. Ein einziger Wermutstropfen war aber doch dabei. Offenbar wurde bei zwei Händlern Geld aus der Kasse durch Trickdiebe gestohlen.

-allgemeine.de

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