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Untermeitingen

20.05.2015

Mehr Theaterjugend – und damit mehr Aufgaben

Ehrungen beim Theaterverein Laetitia (von links): Spielleiter Werner Mayr, Gerhard Rieder, Carolin Zeitz, Untermeitingens Bürgermeister Simon Schropp und Vorsitzender Martin Schrodt.
Bild: Theaterverein Laetitia

 Der Untermeitinger  Bühnen-Verein zieht Bilanz seiner Erfolge. Doch Spielleiter Werner Mayr wird aufhören.

 Von einer „überaus erfolgreiche Theatersaison“– und einem erfolgreiches Geschäftsjahr – konnte bei der Mitgliederversammlung des Theaterverein Laetitia der Vorsitzende Martin Schrodt den zahlreichen Mitglieder berichten. Gleichzeitig zeichneten sich erhebliche Veränderungen in dem sehr aktiven Verein ab.

Im Spielbetrieb, so fasste Schrodt zusammen, wurden innerhalb von fünf Monaten drei Inszenierungen einstudiert und aufgeführt – die Boulevard-Komödie „Jetzt nicht, Liebling“ im Frühjahr 2014, das Volkstheater „Ramba Zamba“ im November 2014 und „Der Zauberer von Oz“ durch die Jugend ab Dezember 2014. Dafür waren insgesamt 41 Rollen zu besetzen und elf Bühnenbilder zu erstellen, hob Schrodt hervor. Der Theaterverein zählt aktuell 252 Mitglieder, davon sind 64 Kinder und Jugendliche.

Daneben stand das vergangene Jahr auch im Zeichen der Fortbildung. So fanden an einem Wochenende fünf Theaterseminare mit 80 Teilnehmern aus ganz Bayern in der Imhofhalle und in der vereinseigenen Lagerhalle statt. Jugendleiterin Irmgard Schrodt hatte sehr lobenswerte Worte für die Leistungen der „Bühnenstrolche“ und des „Kleinen Theaters“. Sie betonte, dass es für den Untermeitinger Theaterverein keine Nachwuchsprobleme gebe, sondern das Gegenteil – die Jugend nimmt immer mehr zu. Das stellt jedoch die Abteilung vor neue Aufgaben: Denn möglichst viele Kinder und Jugendliche sollen Bühnenerfahrung sammeln. Dazu sind aber immer mehr Erwachsene nötig, stellte Irmgard Schrodt fest. Denn das gesellschaftliche Umfeld der Kinder und Jugendlichen habe sich zum Teil dermaßen negativ verändert, dass künftig ohne zusätzlichen personellen Einsatz dieser große Aufwand – bis zu 30 Akteure pro Stück – nicht mehr zu bewerkstelligen sei. Sie warb bei den Mitgliedern um Unterstützung. Spielleiter Werner Mayr umriss in seinem Bericht den Spielbetrieb des Volkstheaters und dankte den Spieler für ihre guten Leistungen. Dabei informierte er die Versammlung, dass er jetzt kürzer treten wolle und deshalb die Spielleitung abgebe. Wie diese Aufgabe künftig besetzt wird, soll bis zum Beginn der nächsten Theatersaison im September 2015 geklärt werden. „Über 40 schöne Theaterjahre sind genug“, stellte Werner Mayr fest, „jetzt widme ich mich nur noch meiner Frau und meinem leeren Terminkalender“.

Ziele mit Augenmaß verwirklicht

Bürgermeister Simon Schropp zeigte sich beeindruckt von den ausnahmslos positiven Berichten. Die Gemeinde Untermeitingen könne stolz sein, so einen Verein im Ort zu haben, stellte er fest. Er lobte ausdrücklich auch die wirtschaftliche Führung des Theatervereins, der nicht nur bemerkenswerte Ziele verfolgt, sondern diese auch mit Augenmaß und finanziell angemessen, verwirklicht. (SZ)

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