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Jugendarbeit

20.11.2019

Mehr als nur chillen

Sie arbeiten für das Jugendzentrum: (von links) Streetworker Tim Hofmann, Paula Gomber, Leiter Dominik Rankl und Bürgermeister Bernd Müller.
Foto: I. Anderson

Paula Gomber verstärkt das Team des Juze in Bobingen und will kulturelle Akzente setzen

Das Team des Jugendzentrums in der Jahnstraße ist wieder komplett. Mit Paula Gomber hat es eine neue Mitarbeiterin. Nach einigen Tagen der Eingewöhnung wurde sie offiziell vorgestellt und von Bürgermeister Bernd Müller begrüßt. „Ich finde es schön, dass nun eine weibliche Mitarbeiterin im Team ist“, sagte er.

Paula Gomber ersetzt den Soziologen Ufuk Calisici. Sie hat Kulturvermittlung studiert und nach ihrem Master-Abschluss in diesem Bereich gearbeitet, etwa bei Projekten der Internationalen Jugendbibliothek im Schloss Blutenburg in München. In Bobingen will sie künftig ebenfalls in dieser Richtung Akzente setzen. „Ich habe große Lust, das hier einzubringen. Beispielsweise habe ich bei Autoren Lesungen angefragt. Oder kann mir eine Fotoausstellung der Jugendlichen zum Thema Selbstdarstellung vorstellen. Aber ich arbeite natürlich auch im offenen Betrieb“, sagt sie.

Der „offene Betrieb“ – das sind die regulären Abläufe und die besonderen Aktionen im Jugendzentrum, wie Leiter Dominik Rankl erklärt. „Täglich kommen etwa 60 Jugendliche zu uns“, sagt er und berichtet von den Aktivitäten: Etwa, dass zwei- bis dreimal in der Woche mit den Jugendlichen gekocht wird. Oder dass die Möglichkeit besteht, die Turnhalle zu nutzen. Es gibt auch immer wieder Partys, wie zuletzt Halloween oder bald die Jahresabschlussfeier. Wichtig sind darüber hinaus individuelle Gespräche mit den jugendlichen Besuchern.

Dem Team, zu dem noch Streetworker Tim Hofmann und stundenweise Katharina Lehmann gehören, ist es ein Anliegen, dass die Jugendlichen sich einbringen. Wie Engagement, besonders in politischer Hinsicht, bei jungen Menschen erzielt werden kann, ist etwas, das Bürgermeister Müller ebenfalls sehr am Herzen liegt. „Politische Bildung ist wichtig. Aber auch herauszufinden, was die Jugend in Bobingen bewegt, was ihre wichtigen Themen sind und wie sie Gehör finden können“, sagt er. Sein Vorschlag ist es, dazu ein wissenschaftliches Jugend-Monitorring durchzuführen.

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