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Jubiläum

24.01.2019

Mickhausen plant 750-Jahr-Feier

Die Staudengemeinde Mickhausen feiert 2020 ihr 750-jähriges Bestehen. Noch nicht so alt ist das dortige Schloss. Das Renaissance-Gebäude wird weiter restauriert, um es einer nachhaltigen öffentlichen Nutzung zuzuführen. Foto: Siegfried P. Rupprecht

Konzert, Schlosshoffest und Festabend sollen 2020 Höhepunkte im Terminkalender werden

Ein Jubiläum nahm in der jüngsten Gemeinderatssitzung in Mickhausen breiten Raum ein. Es geht um die 750-Jahr-Feier im kommenden Jahr. „Wir wollen kein großes Fest mit Umzug oder Festzelt“, betonte Bürgermeister Hans Biechele. Vielmehr solle eine Reihe von Jubiläumsveranstaltungen über das ganze Jahr 2020 stattfinden.

Nach einer Diskussion des Gremiums kristallisierten sich vier Schwerpunkte heraus. So soll das Jubiläumsjahr mit dem Neujahrsempfang eröffnet werden. Im Frühjahr ist ein Konzert der Schmuttertaler Musikanten geplant. Auch das Schlosshoffest im August wird in die Feierlichkeiten miteinbezogen. Hier soll der Sonntagnachmittag im Zeichen der 750-Jahr-Feier stehen.

Das Jubiläum klingt im Herbst mit einem Festabend aus. Dazu will die Gemeinde Professor Walter Pötzl als Festredner gewinnen. Pötzl war viele Jahre Kreisheimatpfleger des Landkreises Augsburg. Darüber hinaus hat er sich einen Namen gemacht als Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen, darunter viele zur Geschichte des Kreises Augsburg und seines Brauchtums. Bürgermeister Biechele signalisierte, die genaue Planung der Termine baldmöglichst festzulegen, um die Feinabstimmung der Veranstaltungen durchzuführen. Zweiter Bürgermeister Walter Lämmermeyer regte an, ein Faltblatt zu erstellen, in dem die Veranstaltungen zum Jubiläumsjahr aufgeschlüsselt sowie eine kleine Ortschronik mit den wichtigsten Daten und Fakten beinhaltet seien.

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Und um diese Geschichte Mickhausens geht es:

Jahr 1270 Mickhausen wurde urkundlich erstmals im Jahr 1270 erwähnt. Grundherr war damals im 13. und 14. Jahrhundert die Augsburger Patrizierfamilie Stolzhirsch. Ihr folgten die Herren von Freiberg. Die Grafen Fugger waren vom 16. bis 19. Jahrhundert im Besitz des Ortes und des Schlosses.

Eng mit dem Ort verbunden ist das Renaissance-Schloss an der Hauptstraße. Es hatte mehrere Besitzer, unter anderem ging es als Lehensgabe an Jakob Fugger. Heute ist es im Stadium des Umbaus von 1842 erhalten. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Schloss als Krankenhaus und bis 1967 als Altenkrankenheim genutzt. 2016 wurde es an die Hermann Messerschmidt-Kulturerbe-Stiftung verkauft.

Sehenswert ist auch die von 1535 bis 1538 erbaute Pfarrkirche St. Wolfgang. Das bedeutendste Ausstattungsstück ist die große Madonna im Rosenkranz über dem Choreingang. Im Fußboden des Chores liegt die Grabplatte von Paul Fugger. Noch älter ist die Kirche in Grimoldsried. Sie wurde um 1490 errichtet. Die Filialkirche St. Benedikt und Vitus wurde im Oktober 1502 eingeweiht.

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