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Neujahrsempfang

13.01.2017

Mickhausens neuer „Schlossherr“ kündigt Sanierung an

Sie hießen in Mickhausen das neue Jahr 2017 willkommen: (von links) Altbürgermeister Anton Müller, Dr. Wolfgang und Edith Knabe, Bürgermeister Hans Biechele und Ortspfarrer Pater Joji John.
Bild: Walter Kleber

Bürgermeister denkt an neue Bauplätze. Biechele: 2016 war ein gutes Jahr

„Die Vergangenheit können wir nicht mehr ändern und die Zukunft liegt nicht in unserer Hand. Was wir gestalten können, das ist die Gegenwart – hier und heute!“ Staudenpfarrer Pater Joji John appellierte beim traditionellen Neujahrsempfang im historischen Schlosshofsaal von Mickhausen, sich dieser Gegenwart selbstbewusst und mutig zu stellen. „Habt Mut und fürchtet euch nicht! Mit Vertrauen auf Gott wollen wir in die Zukunft gehen und uns getrost ihm anvertrauen!“ Nach gutem Brauch trafen sich die Repräsentanten der politischen Gemeinde, der kirchlichen Gremien sowie der Vereine und Organisationen von Mickhausen, Münster und Grimoldsried zu Beginn des neuen Jahres, um auf Vergangenes zurück- und auf Vorhaben vorauszuschauen.

Bürgermeister Hans Biechele sprach von einem guten Jahr 2016. Nach der Umwandlung eines Gewerbegebietes in ein Wohnbaugebiet seien bereits alle sieben Bauplätze verkauft oder reserviert. „Ich kann seitens der Gemeinde derzeit keinen Bauplatz mehr anbieten!“ Ausverkauft sei die Gemeinde auch bei gewerblichen Flächen, sodass sich der Gemeinderat in absehbarer Zeit Gedanken über die Ausweisung weiterer Baugrundstücke machen werde.

Dass in Mickhausen und seinen Ortsteilen das gesellschaftliche Leben intakt und die Geselligkeit gebührend gepflegt werde, das zeigten die traditionellen Feste im Jahreslauf, die sich im weiten Umkreis immer wieder großer Beliebtheit bei Besuchern und Gästen erfreuten. Hans Biechele erinnerte an die 50. Gründungsjubiläen der Schmuttertaler Musikanten und des Sportvereins VfB, die im vergangenen Jahr gefeiert wurden.

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Schwerpunkte im noch jungen Jahr 2017 seien die Neugestaltung der Ortsmitte von Münster, die geplante Errichtung eines gemeinsamen Bauhofes aller fünf Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Stauden sowie der bevorstehende Ausbau des Breitbandnetzes im gesamten Gemeindegebiet. Der Dank des Rathauschefs galt allen, die im vergangenen Jahr mit ihrem Einsatz für die Dorfgemeinschaften mitgeholfen haben, die Staudengemeinde lebens- und liebenswert zu gestalten.

Unter die Gäste des Neujahrsempfangs hatten sich auch Dr. Wolfgang Knabe und seine Frau Edith (aus Königsbrunn) gemischt. Den Vorsitzenden des Stiftungsrates der „Messerschmidt Kulturerbe Stiftung“ begrüßte Bürgermeister Hans Biechele als „unseren neuen Schlossherrn“. Die Stiftung hat im Spätsommer das fast 500 Jahre alte Wasserschloss im Herzen der Staudengemeinde erworben. Sie will es in den kommenden Jahren von Grund auf sanieren, in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzen und Schritt für Schritt einer neuen Nutzung zuführen, von der – so das ausdrückliche Ziel der neuen Eigentümer – auch die Gemeinde und die Dorfgemeinschaft profitieren sollen.

Für Farbtupfer beim Neujahrsempfang, der nach den Ansprachen bei Gesprächen und Häppchen seine Fortsetzung fand, sorgten die Trompeterinnen Katharina Biechele und Magdalena Frey von den Schmuttertaler Musikanten. (wkl)

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