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Kultur

06.04.2019

Mit viel Musik durch die Welt des Films

Jung und Alt gemeinsam auf der Bühne: Zum Schluss des Frühjahrskonzerts spielten die Jungmusiker gemeinsam mit der Musikkapelle.
Bild: Karin Marz

Der Musikverein Langenneufnach zeigt sein vielfältiges Können beim Frühjahrskonzert

Ein fester Termin im Langenneufnacher Jahreskalender ist das Frühjahrskonzert des Musikvereins. Und so strömten auch dieses Jahr wieder zahlreiche Besucher in die Turnhalle, um zu hören, welche Musikstücke die 40-köpfige Kapelle schon seit Monaten fleißig probt. Schwungvoll, mit viel Begeisterung und Können boten die Musiker den Gästen in der voll besetzten Schulturnhalle einen unterhaltsamen Abend, bei dem Dirigent Maximilian Menz wieder einmal ein geschicktes Händchen für die Programmauswahl bewies.

Gleich zu Beginn des Konzerts fühlten sich die Besucher wie in ein Kino versetzt, als die Musiker das Konzert mit der sehr bekannten Melodie „20th Century Fox Theme“ eröffneten, die als Eröffnung vieler amerikanischer Filme gespielt wird. Denn als Thema des diesjährigen Konzerts hatte sich Dirigent Menz das Motto „Filmmusik“ ausgesucht. Unterstrichen wurde die geschickte musikalische Darbietung der Kapelle von einer Diashow mit passenden Bildern zur Musik. Und als Sahnehäubchen zwischendurch unterhielten abwechselnd Musiker aus verschiedenen Registern mit einer unterhaltsamen und informativen Moderation die Gäste.

Dass die Musiker als Versuchskaninchen herhalten mussten, erklärte Moderator Matthias Höß schmunzelnd bevor sie das Medley „John Symphonic Williams“ spielten. Denn dieses Stück hatte Menz arrangiert und war nicht einfach umzusetzen. Doch dieses Experiment war sehr gelungen. Denn die Musiker spielten die Stücke aus den Filmen „E.T., Superman, Jurassic Park“ und „Weißer Hai“ sehr professionell und konnten die Stimmung der jeweiligen Filme musikalisch sehr gut präsentieren.

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Einen starken Auftritt zeigten neben allen anderen Musikern vor allem auch die vier Schlagzeuger Maximilian Höfle, Moritz Kramer, Heiko Rehberger und Felix Rost zur imposanten Melodie über den letzten Mohikaner und zeigten genauso ihr Repertoire während des fantasievollen Stücks „Imagasy“ von Thiemo Kraas, das musikalisch die Traumwelt der Kinder beschreibt.

Militärisch klang es in der Turnhalle während des Marsches „The Police Academy“ von Robert Folk und in den Dschungel führten die Musiker das Publikum zur Filmmusik von „Tarzan“, das ebenfalls von Maximilian Menz arrangiert wurde. Geschickt setzten die Musiker ihre Instrumente ein, um die Geräusche von wilden Tieren nachzumachen.

Den zweiten Teil des Konzerts eröffnete Clarissa Beck mit der Jugendkapelle. Auch sie hatten in die Filmkiste gegriffen und versetzten das Publikum in die schottischen Highlands während des Stücks „Music from Brave“. Superhelden tummelten sich musikalisch in der Turnhalle, als die Jungmusiker gekonnt das Stück „The Avengers“ spielten.

Weiter ging es dann wieder mit der Musikkapelle. Gemäß dem Motto „Hakuna Matata“, sprich „Die Sorgen bleiben dir immer fern“, versprühten die Musiker viel gute Laune mit dem Stück „König der Löwen“ und begeisterten die Gäste ebenso mit der spannungsgeladenen Musik zum Piratenfilm „Fluch der Karibik“.

Einen besonderen Ohrenschmaus boten die Musiker dann mit dem „Florentiner Marsch“. Und bei der „Finkensteiner Polka“ begeisterten vor allem die Musiker Roswitha Haas (Tenorhorn) und Christian Knoll (Tromepte) während ihres gekonnten Soloautritts.

Mit der Zugabe „Guten Abend, gute Nacht“, bei der die Musiker nicht die klassische Form, sondern die Polka wählten, verabschiedeten sich die Musiker am Ende des Konzerts von den Zuschauern. Doch damit war noch nicht Schluss. Mit einem großartigen Schlussakkord glänzten die „großen“ Musiker gemeinsam mit allen Jungmusikern auf der Bühne mit dem Stück „Aladdin“, das vom Publikum mit viel Applaus belohnt wurde.

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