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Müllberge: Die Eltern von Jugendlichen sind in der Pflicht

Kommentar Von Hermann Schmid
14.07.2020

Dass die Abiturienten es nach dem Ende der Prüfungen krachen lassen, ist eine Sache. Jemand muss ihnen aber auch die Sache mit dem Erwachsen-Sein klar machen.

Mein Abitur liegt über 40 Jahre zurück, aber ich kann mich noch gut erinnern: Nachdem wir monatelang gebüffelt und gezittert hatten, mussten wir endlich Dampf ablassen. Damals bei einem rustikalen Zeltlager in den Stauden, die Königsbrunner Gymnasiasten von heute feiern dagegen gern im Umfeld ihrer Schule. Dass sie dabei über die Stränge schlagen und dies durch die Müll-Mengen auch deutlich kundtun, das ist wohl Teil eines Rituals, mit dem sie sich von der Schüler-Rolle lösen.

Warum vor allem auch das Elternhaus in der Pflicht ist

Dass sie sich dann um die Folgen ihrer Feten nicht kümmern, zeigt jedoch, dass es mit dem Erwachsen-Sein noch nicht so weit her ist. Hier sind dann aber in erster Linie nicht Schulleitung, Sozialarbeiter oder gar die Polizei in der Pflicht, sondern – auch wenn das jetzt etwas altmodisch klingen mag – das Elternhaus. Lob für das Abi, Verständnis für die Feten – und die klare Forderung, den eigenen Müll (und den der Clique) auch wieder wegzuräumen, das ist der Dreiklang, der am Ende Schulzeit zu hören sein sollte.

Die ganze Geschichte zu den Party-Hinterlassenschaften in Königsbrunn lesen Sie hier: Jugendliche vermüllen Königsbrunner Grünanlagen

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