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Jugendkonzert

01.04.2015

Musik von Kindesbeinen an

Die Flötengruppe mit Gabriele Riemann

In Großaitingen treten schon Dreijährige auf und zeigen mit Flötengruppe, Bläserklassen und Jugendkapelle ihr Können

Die musikalische Früherziehung fängt im Musikverein Großaitingen schon bei den Eineinhalbjährigen an. Zusammen mit ihren Muttis singen sie, hören Klänge und erlernen mit allen möglichen Gegenständen ganz natürlich Rhythmus und Takt. Zum Jugendkonzert nahm Musikgartenleiterin Isolde Rau 25 Kinder ab drei Jahren erstmals ohne ihre Eltern auf die Bühne, die dann ganz ohne Leistungsdruck Lieder von Hühnern, Hasen und fleißigen Handwerkern singend, tanzend und spielend gestalteten. So werden schon die Kleinkinder an ein Leben mit Musik gewöhnt und auf das Erlernen von Instrumenten vorbereitet.

Im Musikgarten wird die musikalische Veranlagung der Kinder geweckt und entwickelt. Einfache Instrumente wie Klanghölzer, Glöckchen, Rasseln und Trommeln führen in die Welt der Klänge ein. Als Trommeln dienen auch stoffbespannte Blumenschalen. Viele Kinder fangen mit Flötenunterricht an, wie die seit sechs Monaten zusammen spielende Flötengruppe unter Leitung von Gabriele Riemann. In den Grundschulklassen drei und vier bilden sich bereits Bläserensembles heraus. Georg Weihmayer demonstrierte deren bereits beträchtliches Können mit ansprechenden Melodien wie „Brunnenvariationen“, „Old MacDonald had a Farm“ und Beethovens „Ode an die Freude“. Marko und Leon beeindruckten als Drummer-Boys mit dem Pulverturmmarsch vom Kaufbeurer Tänzelfest und sogar schon einem selbst komponierten Solo.

Die Jugendkapelle mit Dirigent Rudi Seitz entwickelte noch größere Klangfülle mit den getragenen Melodien „Lied für den Frieden“ und einem altenglischen Hymnus, die für ein Kirchenkonzert einstudiert wurden. Zwischendurch klang es ganz afrikanisch, bevor mit „Calypso“ und „Rock around the Clock“ ein schwungvoller Schlusspunkt gesetzt wurde. Für die jungen Talente war die voll besetzte Turnhalle eine gute Gelegenheit, sich an Auftritte vor Publikum zu gewöhnen und das Lampenfieber zu besiegen. Die erwachsenen Mitglieder begnügten sich mit dem Service und der Ausgabe von Kaffee und Kuchen.

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