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Klosterlechfeld

29.12.2018

Musikalischer Ausklang des Weihnachtsfests

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Der Männergesangverein "Liederkranz Lechfeld" unter der Leitung von Alexander Krumm rundete das Weihnachtsfest mit feierlichen Liedern ab.
Bild: Hieronymus Schneider

Der Liederkranz Lechfeld beschließt die Weihnachtsfeiertage mit feierlichem Chorgesang und musizierenden Gästen.

Der Vorsitzende des Männergesangvereins Liederkranz Lechfeld, Ulrich Thierauf, begrüßte die Besucher in der voll besetzten Wallfahrtskirche Maria Hilf mit den Worten: „Am Ende dieses wunderschönen, sonnigen zweiten Weihnachtstages wollen wir das Fest mit Weihnachtsliedern in ihrer traditionellen Form beschließen.“ Der von drei Frauen unterstützte Männerchor unter der Leitung von Alexander Krumm eröffnete die feierliche Stunde mit dem Kanon „Dona nobis pacem“ aus der Messe „Agnus Dei“.

Der Dirigent hatte aber auch einige Gäste eingeladen, die mit stimmungsvoller Instrumentalmusik eine Abwechslung zum Chorgesang boten. Das Bläserensemble der Schwabmünchner Trachtenkapelle Alpengruß mit Markus Müller, Anke Mayer und dem Ehepaar Inge und Max Fiederl intonierte die Melodie des bayerischen Volkslieds „Wenn a warmer Wind kimmt“. Den Reigen der Volksweisen setzte der Chor mit den Liedern „Es ist für uns eine Zeit angekommen“ und „Heut kommt die Nacht“ fort. Nach einem weiteren Bläserintermezzo mit der Volksweise „Kimmt schö hoamli die Nacht“ sang der Chor die bekannten Weihnachtslieder „Zu Bethlehem geboren“ und „Süßer die Glocken nie klingen“.

Triumphaler Chorgesang und eine Kurzgeschichte

Ein besonderes Schmankerl boten Alexander Krumm mit der Klarinette und Elisabeth Lidl auf dem Piano mit dem Stück „Panis Angelicus“ von Cäsar Franck und dem „Winter-Largo“ von Antonio Vivaldi. Dazwischen fragte Hans-Jürgen Neseker in seiner Kurzgeschichte: „Wo sind sie denn zu finden, die Menschen, die guten Willens sind?“ und gab selbst die Antwort: „Bei den einfachen Menschen, denn Weihnachten ist immer da, wo Menschen sich vergeben und das Herz für andere öffnen.“ Nach dem triumphalen Chorgesang von Martin Luthers „Vom Himmel hoch, da komm ich her“ und „Wieder kommt auf leisen Schwingen“, sowie dem Blechbläserhymnus „Gloria in Excelsis Deo“ versank der Chor mit dem Andachtsjodler und dem Lied „Die Nacht“ von Franz Schubert in andächtige Stimmung, bevor das Bläserquartett mit einer Volksweise aus Südtirol zum Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ überleitete.

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Bei diesem genau vor 200 Jahren in der Kirche von Oberndorf im Salzburger Land entstandenen, wohl bekanntesten Weihnachtslied, leuchteten nur noch die Kerzen des Weihnachtsbaumes in der dunklen Kirche.

Dieser stille, feierliche Moment wurde daraufhin mit dem abschließend gemeinsam von allen Kirchenbesuchern gesungenen „Oh du fröhliche“ unter Orgelbegleitung von Elisabeth Lidl schwungvoll aufgelöst.

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