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Großaitingen

29.07.2019

Musikerfest trotzt allen Wetterlagen

Franziska Kastl lässt die 165 Badeenten zu Wasser.
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Franziska Kastl lässt die 165 Badeenten zu Wasser.
Bild: Hieronymus  Schneider

An allen drei Tagen herrschte tolle Stimmung beim Gartenfest am Weihbächle. Die Badeenten der Kinder sind die Schnellsten.

Von der Hitze beim Bieranstich am Freitagabend bis zur kalten Regendusche zum Ausklang am Sonntag war beim traditionellen Gartenfest des Musikvereins wettermäßig alles geboten. Das Sommerfest rund um das Musikerheim zwischen dem Weihbächle und dem Wiesenweg hat seine feste Struktur und seinen gewohnten Ablauf. Die Tische und Bänke für die Besucher stehen auf dem Wiesenweg, der bis zum Abbau am Montag für den Verkehr gesperrt ist.

Zwei Zelte schützen vor Regen

Zwei Zelte schützen vor der prallen Sonne oder auch vor Regen. Der Großteil der Besucher aber sitzt einfach im Freien. Bürgermeister Erwin Goßner sorgte beim Fassanstich für eine unfreiwillige Bierdusche, weil er mit der neuen Technik des „Schwarzbräu-Fasses“ noch nicht vertraut war. Zwölf Schläge halfen nicht zum richtigen Anzapfen, sondern nur zu einer weißen Schaumfontäne. Daraufhin eröffnete die Großaitinger Musikkapelle den Abend mit dem „Zwölfer“. So nennen sie den „Egerländer Straßenmarsch nach der entsprechenden Nummer in ihrem Notenheft. Dirigent Michael Herrles feierte seinen Gartenfest-Einstand und seine Musikanten boten beste Unterhaltung mit traditioneller Blasmusik und Gesangsduetten. Aber nicht nur die Musiker hatten ihren großen Auftritt, das gesamte Team des Musikvereins um den Vorsitzenden Ernst Stauderer war im Service, beim Grillen der besonders leckeren Brathähnchen vom heimischen Geflügelhof Mayr und der Ausgabe aller Speisen und Getränke im vollen Einsatz.

Auch beim Stimmungsabend am Samstag mit der Blaskapelle „Die Hurlacher“ blieb kein Platz auf der Partymeile frei und keine Kehle trocken. Zum Glück blieb es von oben bis zum Ausklang trocken, denn das Gewitter kam erst in der Nacht.

Musikerfest trotzt allen Wetterlagen

Beim gemütlichen Frühschoppen und Mittagessen am Sonntag war der Himmel zwar wolkenverhangen, aber die Temperatur angenehm frisch. Der Run auf die begehrten Brathähnchen führte zu besonders langen Warteschlangen. Die Mindelblech-Musikanten begeisterten wieder einmal mit ihren böhmisch-mährischen Polkas, Walzern und Märschen. Dirigent Erhard Weber, Alfred Mayer und Markus Müller überzeugten auch als Sänger. Mit der Zugabe „Treibt die Gänse hinaus“ überließen sie die Bühne der „Brasserei“, wie sich die Jugendkapelle jetzt nennt, die unter der Leitung von Valentin Scherer zusammen mit der Musikschule „Beathof“ auf das große Badeentenrennen einstimmte. Die mit blauen Strickmützen ausgestatteten Kinder vom „Beathof“ trommeln erst seit einem Jahr gemeinsam in der Musikschule.

Zum siebten Badeentenrennen waren von der Vereinsjugend über das ganze Wochenende 165 Badeenten verkauft worden, die dann von Katharina Sobotka und Franziska Kastl aus einem Bottich vom Brückengeländer aus ins Weihbächle gekippt wurden. Die 30 schnellsten Enten kamen in den Zwischenlauf und dort qualifizierte sich die Hälfte davon für den Endlauf. Miriam Holzmann und Christian Kugelmann waren als Reporter an der Strecke unterwegs und informierten über den Rennverlauf.

Auch die Zeitungsente geht baden

Die Kinder verfolgten gespannt, wie sich ihre Enten über den kleinen Wasserfall hinweg im Feld behaupteten und an welcher Stelle sie im Ziel von Günter Kucera eingefangen wurden.

Nach dem Endlauf konnte Rennorganisator Christoph Wagner die besten sechs Enten und ihre Besitzer küren. Erfreulicherweise gingen alle Preise an Kinder. Die Siegerente Nummer 164 gehörte der dreieinhalbjährigen Johanna Seitz, die sich über einen Reisegutschein im Wert von 250 Euro von Evi Schweinbergers Reisebüro freuen durfte. Den zweiten Platz und damit einen Einkaufsgutschein des Begegnungslandes Lech-Wertach über 50 Euro eroberte die Ente Nummer 32 von Johanna Temme. Luisa Lauter wurde mit ihrer Ente Nummer 11 dritte und darf für 30 Euro einkaufen. Die Plätze vier bis sechs gingen an Ferdinand Ulrich, Alia Stoebe und Mona Holzmann. Diese drei dürfen sich für je fünf Euro eine Eistüte beim Café Venezia in Schwabmünchen abholen.

Auch eine „Zeitungsente“ ging mit der Nummer eins an den Start, blieb aber weit unter „ferner liefen“. Bald nach dem Badeentenrennen setzte der große Regen ein, der den Festausklang mit der Musikkapelle Rammingen auf die Plätze in den Zelten reduzierte. Dies tat der tollen Stimmung aber keinen Abbruch.

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