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Landvolk

22.02.2016

Mut für Christen

Die Landvolkvorsitzende Gertrud Schorer und Referent Pfarrer Kilian Saum gaben in Scherstetten neue Impulse für den Glauben.
Bild: Hermann Distler

Pfarrer Saum verweist auf die Stärke des Glaubens

Impulse für den Glauben, Mut für den Alltag und ein Aufruf zum Wagnis waren zentrale Botschaften beim Landfrauennachmittag der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) im Schützenheim von Scherstetten. Referent vor rund 200 Teilnehmern war Pfarrer Kilian Saum aus Oberaltteich.

Es gelte, die Angst zu überwinden und mehr auf Gott zu vertrauen, so die Botschaft. Die Bibelstelle mit dem Gleichnis Jesu vom „furchtlosen Bekenntnis“ bei Matthäus wurde dazu zitiert. Beispielhaft war da Mose. Dieser stand auf der Todesliste des Pharao und floh deshalb in die Wüste. Dort begegnete er dem brennenden Dornbusch und hörte Jahwes Weisung, geh zum Pharao und überbringe meine Botschaft. Die Forderung, lass mein Volk ziehen. So geschah es.

Pilgerndes Gottesvolk zu sein, bedeute, so der Referent, „auch wir sind in Bewegung, gewinnen neue Einsichten. Wir müssen bereit sein, als Christen mehr zu wagen.“ Im Sinne: Fürchtet euch nicht.

Es hat den Anschein, als seien die Christen heute zu sehr in den Zeitgeist verliebt und zeigen nicht ihren Glauben, sprich ihr Christsein, bemängelte Pfarrer Saum. „Wir verstecken uns zu sehr.“ Pfarrer Saum meinte, Christen sollten mehr wagen und „ihre Nöte in die Hände des himmlischen Vaters legen“. Sie sollten sich ein Beispiel an den Urchristen von Rom nehmen. Menschen, so hörte man in seinen weiteren Ausführungen, können sich nur verändern, wenn sie sich auch existenziell verändern. Als Beispiel hierfür wurde der Apostel Paulus genannt.

Umso mehr das Vertrauen auf Gott geschwunden sei, umso weniger brauche man Gott – scheinbar – noch. Doch das führt nicht weiter. Daher der Rat von Pfarrer Saum: Menschen niemals abschreiben. „Christentum bedeutet, ich bin da, fürchte dich nicht.“ (di)

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