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05.06.2009

Narren sind Patrioten: Treffen nur in Königsbrunn

Königsbrunn (rupa) - Bei seiner Jahreshauptversammlung deutete der Carnevals Club Königsbrunn CCK Fantasia einige Weichenstellungen für die nächsten närrischen Tage an und zog Bilanz der vergangenen Saison. Thema ist unter anderem das Gardetreffen.

Jugendvertreterin Evelyn Unfried-Hollmann berichtete von der Kindergarde, der Jugendgarde "Crazy Dolls", der Showtanzgruppe und den Fantasy Ladies. Insgesamt vier Tanzgruppen mit 46 Tänzerinnen, zwei Tänzern und zwei Prinzenpaaren schickte der CCK zuletzt auf die Bühne. Prinzessin Sandra berichtete von den zahlreichen Auftritten mit ihrem Prinzen Markus I. - der wohl "Kälteste" war auf dem Rathausplatz in Augsburg. Einen ausgeglichenen Haushalt legte Kassenführer Franz Semmler dar. Im Jahr 2008 hatte der CCK sogar einen leichten Überschuss erwirtschaftet. Kassenprüfer Walter Zeiniger bestätigte das. Der Vorsitzende Jürgen Langhammer schilderte, wie sich der CCK an vielen Veranstaltungen auch außerhalb des Faschings beteiligte.

Eine kulinarische Meile mit dem Campingverein

Das soll auch weiter so bleiben. Ein CCK-Sommerfest werde wieder auf der Ranch des Königsbrunner Segelclubs stattfinden. Beim Markt der Vereine will der CCK mit dem Campingverein eine kulinarische Meile gestalten. Auch Ausblicke auf die kommende Faschingssaison gab Langhammer. Noch offen sei, ob die Nikolausparty in der Therme wiederholt werde, da sich das Management der Therme noch nicht geäußert hat. Und da zuletzt einer der Kinderfaschingsbälle sogar wegen Überfüllung geschlossen werden musste, soll es im nächsten Jahr einen dritten Kinderfaschingsball geben.

Narren sind Patrioten: Treffen nur in Königsbrunn

Langhammer kam auch auf das Gardetreffen zu sprechen, dass der CCK gemeinsam mit dem Augsburger Faschings- und Freizeitclub FFC im Januar 2009 organisiert habe - nachdem es der FFC in einer Art "feindlichen Übernahme" von den Königsbrunner Zopfabschneidern abgenommen hatte. Der CCK habe sich personell und finanziell beteiligt, kurz vor Weihnachten 2008 aber mit Rückzug gedroht, weil beim FFC so wenig lief. Der sei dann zwar in die Gänge gekommen, doch es sei zu spät gewesen, um das Treffen optimal zu organisieren.

Kosten für den Saal sind zu hoch

Da die Kosten für den Ulrichsaal zu hoch sind, sieht der CCK im Augenblick keine Möglichkeit, nochmals so ein Gardetreffen durchzuführen, sagte Langhammer. An einem Veranstaltungsort außerhalb Königsbrunn will sich aber der CCK nicht engagieren, betonte der Präsident: "So viel Patriotismus muss schon sein."

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