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Lagerlechfeld

28.12.2016

Neue Ausgabestelle der Lechfelder Tafel

Mit einen kleinen Festakt wurde die neue Ausgabestelle der Lechfelder Tafel im ehemaligen Bahnhofsgebäude in Lagerlechfeld offiziell eingeweiht. Die kirchliche Segnung übernahm  Caritasdirektor und Domkapitular Andreas Magg aus Augsburg.
Bild: Sybille Heidemeyer

Die Räume im ehemaligen Bahnhofsgebäude in Lagerlechfeld werden eingeweiht. Der neue Standort hat viele Vorteile.

Die Lechfelder Tafel und mit ihr der Caritasverband Schwabmünchen und Umgebung freuen sich über ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk: Nach längerer Suche in den Lechfeldgemeinden nach größeren Räumen konnte die Lechfelder Tafel nun ihre Ausgabestelle im ehemaligen Bahnhof Lagerlechfeld einrichten und eröffnen.

Seit sieben Jahren gibt es die Lechfelder Tafel als Ableger der Schwabmünchner Tafel unter dem Dach der Caritas. Seit ihrer Gründung im September 2009 fand die Ausgabe der Lebensmittel einmal wöchentlich am Pfarrhaus neben der katholischen Pfarrkirche St. Stephan in Untermeitingen statt. Nach dem Umzug durch den Bauhof Untermeitingen war am 30. November die erste Lebensmittelausgabe in Lagerlechfeld. Mit einem kleinen Festakt wurden die Räume nun auch offiziell eingeweiht und gesegnet.

Der Einladung des Caritasverbandes und der Lechfelder Tafel folgten Vertreter der Lechfeldgemeinden und der Pfarreiengemeinschaft sowie viele ehrenamtliche Tafelmitarbeiter und einige Bürger. Nach dem Gottesdienst in der Lagerlechfelder Kirche St. Martin mit Pfarrer Thomas Demel übernahm Caritasdirektor und Domkapitular Andreas Magg aus Augsburg die kirchliche Segnung der neuen Räumlichkeiten und würdigte „die Schaffung dieses sozialen Ortes“.

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„Wir sind sehr dankbar, dass uns die Gemeinde Graben das bisherige Bahnhofsgebäude für unseren sozialen Dienst an bedürftigen Mitbürgern zur Verfügung stellt und für den neuen Zweck umgebaut hat“, sagte Andreas Claus, der Vorsitzende des Caritasverbandes Schwabmünchen und Umgebung.

Das Gebäude eignet sich perfekt

Wie Claus berichtete, kam Ende Juli von Grabens Bürgermeister Andreas Scharf überraschend das Angebot, das mittlerweile gemeindeeigene Gebäude als Ausgabestelle für die Tafel zur Verfügung zu stellen. Die Besichtigung ergab, dass der ehemalige Bahnhof bestens dafür geeignet ist: ausreichend groß, beheizbar und unproblematisch anzufahren. Es gibt sogar genug Platz, um die Lebensmittel zu lagern. Außerdem gibt es einen Warteraum für Kunden sowie Toiletten.

Nachdem der Gemeinderat Graben der Nutzung durch die Tafel schnell zugestimmt hatte, begann der gemeindliche Bauhof mit den Umbauarbeiten. Die vordere Außenmauer wurde erneuert, der Raum bekam einen neuen Anstrich sowie neue Fenster und Lampen und einen geeigneten Bodenbelag. Auch die Elektrik und die Sanitäranlagen wurden überholt.

„Das Lechfeld ist eine Wachstumsregion mit gutem Wohlstand, aber es gibt auch eine andere Seite“, sagte Scharf, der sich sehr über den gelungenen Umbau freute. Auch Judith Aldinger, von Beginn an die Leiterin der Lechfelder Tafel, sprach im Namen aller Tafelhelfer der Gemeinde Graben und Bürgermeister Scharf ihren Dank aus: „So macht das Helfen noch mehr Spaß.“

„Ein großer Gewinn für uns ist nicht nur, dass es mehr Platz gibt, es gibt auch ein Plus an Lebensmittelsicherheit. Zudem ist die Ausgabe nun viel komfortabler für alle und geht zügiger. Die Gemeinde Graben hat wieder einmal gezeigt, dass sie eine soziale und sehr engagierte Gemeinde ist“, sagte Claus.

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