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01.07.2019

Neue Bauhofhalle in Langenneufnach

Die Verwaltungsgemeinschaft Stauden segnet Pläne für ein neues Projekt ab. Das Rathaus bekommt Strom vom Dach

Einstimmig fiel der Beschluss während der jüngsten Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft Stauden aus, eine neue Halle mit Werkstattbereich für den Bauhof zu errichten. Die bisherige Halle neben dem Rathaus wird auf Kosten der Gemeinde Langenneufnach abgerissen und auf dem gleichen Platz soll dann eine größere Halle zur Unterbringung der Bauhoffahrzeuge errichtet werden.

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Die Gebäudesubstanz der jetzigen Halle sei in schlechtem Zustand und die Lagereinrichtung nicht mehr zeitgemäß. Außerdem fehle in der alten Halle eine Heizmöglichkeit, was sich negativ auf die Elektronik und Hydraulik der neuen Bauhoffahrzeuge im Winter auswirke. Ein weiterer Grund für den Neubau ist auch der zusätzliche Platzbedarf durch den Wegfall der Halle im ehemaligen Raiffeisenlagerhaus aufgrund der geplanten Errichtung eines Parkplatzes am Bahnhof.

Vorsitzender Robert Wippel erläuterte, dass der gemeinsame Bauhof aller Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Stauden mittlerweile sehr gut funktioniere und hob nochmals die Vorteile für alle Beteiligten hervor. Seiner Meinung nach sei daher die Errichtung einer neuen Halle sinnvoll.

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Anhand von Plänen zeigte Wippel, dass für die Errichtung der Halle zwei Varianten in Frage kommen könnten: Die Ausführung mit einer Lärchen-Außenwand würde 362500 Euro kosten und die Variante mit einer Sandwich-Außenwand würde 329500 Euro kosten.

Die reinen Mehrkosten für die Verschalung mit Lärchenbrettern betragen allerdings nur 14000 Euro und werden vom Kreisbaumeister bevorzugt.

Zudem solle auf dem Dach der Halle eine Photovoltaik-Anlage mit einer Investitionssumme von 62500 Euro errichtet werden. Da die jährliche Stromproduktion von 62700 kWh auch für das Rathaus verwendet werden kann, soll sich die Anlage bereits nach circa neun Jahren amortisieren. Die Bauarbeiten der Halle sind für nächstes Jahr geplant.

Geändert haben die Ratsmitglieder die Bauhofabrechnung.

Bisher mussten alle Mitgliedsgemeinden anhand einer kalkulierten Bauhofumlage ihren Kostenanteil vorab zahlen. Dies entsprach nicht immer den realen Kosten und erwies sich daher als nicht sinnvoll. Denn die tatsächlichen Kosten für das Jahr 2018 betrugen 464153 Euro und umgelegt wurden bereits 570700 Euro. Der Grund für die geringeren Ausgaben lag wohl an nicht besetzten Mitarbeiterstellen. Daher musste die Verwaltungsgemeinschaft den Differenzbetrag wieder an die Gemeinden erstatten. Künftig sollen immer nur die tatsächlich angefallenen Kosten umgelegt werden.

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