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Schwabmünchen

18.09.2019

Neue Wohnhäuser vor der Frauenkirche

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Auf dem Gelände des ehemaligen Gasthofs Krone (links) sollen zwei Mehrfamilienhäuser entstehen, die dem Polizeigebäude (rechts) ähneln und sich gut ins Stadtbild einfügen. Zudem soll nach dem Bau die Frauenkirche besser von der Fuggerstraße aus zu sehen sein. Momentan ist sie komplett von dem blauen Gebäude verdeckt.

Ein Investor punktet bei der Stadt mit seinen Plänen für das Gelände des ehemaligen Gasthofs Krone in der Schwabmünchner Innenstadt.

Schon mehrere Investoren wollten auf das Gelände des ehemaligen Gasthofs Krone in der Fuggerstraße bei der Frauenkirche bauen. Doch keiner hat es mit seinen Plänen bislang geschafft, den ästhetischen Maßstäben der Stadt zu genügen. Alle wurden bislang abgelehnt. Bis jetzt.

Das Grundstück gehört der Stadt und die hat an dieser markanten Stelle in der Schwabmünchner Innenstadt ganz besondere Ansprüche: So will sie dort zum Beispiel keine Flachdächer haben. Außerdem sollte die Frauenkirche künftig besser von der Straße aus zu sehen sein, wenn der alte Gasthof abgerissen wird und ein Neubau entsteht. Die neuen Häuser sollten sich zudem gut in das Stadtbild mit dem benachbarten Polizeigebäude einfügen. Und ein bisschen was vom Gelände will man auch behalten, weil dort irgendwann mal der Fußweg verbreitert werden soll. Gar nicht so einfach, sich da zu einigen.

Nun hat es ein Investor – übrigens derselbe, der die Wohnungen nebenan auf dem Burgergelände in der Lechfeldstraße baut – geschafft, die Verwaltung und vor allem Bauamtsleiter Stefan Michelfeit sowie Bürgermeister Lorenz Müller mit den Plänen für zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 17 Wohneinheiten und einer Tiefgarage zu überzeugen. Diese Pläne wurden den Mitgliedern des Bauausschusses in der aktuellen Sitzung vorgestellt.

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Neue Häuser haben ein Walmdach

Die beiden Häuser mit Erdgeschoss und zwei weiteren Geschossen ähneln entfernt dem Polizeigebäude und haben ein Walmdach, wenn auch nicht ein so ausgeprägtes. Und natürlich sind sie kleiner. „Die Häuser werden sich durchaus in die Umgebung einfügen“, so Michelfeit. Angeordnet sind sie so, dass die Frauenkirche von der Fuggerstraße stadtauswärts besser zu sehen sein wird. Bislang verdeckt der ehemalige Gasthof Krone das Kirchlein gänzlich. Die Tiefgarageneinfahrt ist auf Höhe der Lechfelder Straße angesiedelt, nicht zwischen Wohnhaus und Kirche, was den Verantwortlichen auch wichtig war. Allerdings wird die Tiefgarage für mehr Verkehr sorgen, an einer Stelle, die sowieso schon stark beansprucht ist. Rudi Lautenbacher (CSU) regte eine Linksabbiegespur von der Fugger- in die Lechfelder Straße an, damit sich der Verkehr zu Stoßzeiten dort nicht staue.

Mit dem Bau der beiden Häuser soll aber erst begonnen werden, wenn die Mehrfamilienhäuser auf dem Burgergelände fertiggestellt sind, damit es nicht zu noch mehr Verkehrsbehinderungen durch Baufahrzeuge in diesem Bereich komme. Die Mitglieder des Bauausschusses stimmten den Plänen einstimmig zu. Der Weg in den Stadtrat ist nun frei.

Baywa will mehr Werbung machen als dem Bauausschuss lieb ist

Weiteres Thema war der neue Bau- und Gartenmarkt der Baywa im Schwabmünchner Norden, der sich derzeit im Bau befindet. Die Firma will mit neun Fahnen, Zufahrtspylonen und mehreren Werbetafeln direkt an der A30 (Straße vom Schwabmünchner Norden nach Graben) Reklame machen. Diese Vorhaben stießen nicht allumfänglich auf Gegenliebe. Drei Fahnen sollen es nur werden und die Einfahrtsschilder sind auch in Ordnung. Werbetafeln soll es an der A30 hingegen gar keine geben, das lenke Autofahrer vom Fahren ab, war sich der Ausschuss einig. Die Tafeln mit den tagesaktuellen Angeboten könnten dagegen an der Gebäuderückseite angebracht werden.

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