Kleinaitingen

29.10.2016

Neues Erdöl vom Lechfeld

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Am 29. Oktober 2016 beginnt diese Erschließung einer 14. Ölförderstelle am Lechfeld
Bild: Pitt Schurian

Die Bohrung für eine neue Förderstelle bei Kleinaitingen hat begonnen.

Seit der Nacht auf diesen Samstag erschließt ein Bohrturm bei Kleinaitingen (Kreis Augsburg) die 14. Förderstelle für Erdöl am Lechfeld. Das Projekt der BASF-Tochter Wintershall wird an die 2,5 Millionen Euro kosten. In drei Wochen soll das Ziel in 1500 Meter Tiefe erreicht werden: poröser ölhaltiger Sandstein. Damit will Wintershall die Erdölförderung im Alpenvorland ausbauen.

Seit 1979 förderte das Unternehmen am Lechfeld bereits 1,5 Millionen Tonnen an relativ dünnflüssigem Erdöl. Aus 13 bislang niedergebrachten Bohrstellen wird es hochgepumpt. Nur eine Bohrung traf ins Trockene. Geologen schätzen aufgrund von Bodenuntersuchungen, dass innerhalb von 35 Jahren etwa die Hälfte der Lagerstätte ausgeschöpft wurde. Doch dies ist offiziell nicht bestätigt.

Die jährliche Fördermenge liegt am Lechfeld derzeit bei 30000 Tonnen. Seit 2005 wurde die Produktion um elf Prozent gesteigert. Weitere Fördergebiete im Alpenvorland befinden sich im Unterallgäu und in Oberbayern. Das Feld Aitingen am Lechfeld gilt aber als das dauerhaft ergiebigste. (pit)

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