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Gemeinderat

21.04.2016

Neues Licht für Langerringens Straßen

Kinderkrippe in Gennach muss wohl baulich erweitert werden

Der Gemeinderat befasste sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Erneuerung der Straßenbeleuchtung. Wolfgang Blass von den Lechwerken (LEW) erläuterte die neue Vertragsgestaltung als pauschalierten Leuchtmitteltauschvertrag zum bestehenden Straßenbeleuchtungsvertrag. Der neue Vertrag hat eine Laufzeit von acht Jahren. Durch das neue Vertragswerk werden die jetzt schon vorhandenen LED-Leuchten nicht ersetzt. Der bisherige Vertrag bestand für die Jahre 2011 bis 2014 und hat einen pauschalen Kostenansatz von 10,99 Euro pro Stück je Leuchtstelle. Das neue Vertragsangebot sieht eine Erhöhung auf 11,16 Euro vor.

In Langerringen gibt es derzeit 610 Leuchtstellen, davon sind 181 Leuchten älter als 25 Jahre. Geplant ist der Austausch von 275 HQL-Quecksilberdampflampen durch 112 Retro-Pandia-Lampen und 163 LED-Lampen sowie die Auswechslung von 264 NAV-Natriumdampf-Leuchtmitteln, 41 Leuchtstoffröhren sowie 4 Iwasaki-Lampen durch neue gleichartige Leuchtmittel.

Die neue Vertragslaufzeit beträgt 8 Jahre, dabei wird für die alten Retrolampen eine Garantie von 4 Jahren und für die neuen LED-Lampen von 8 Jahren gewährt. Zum Vertragsbeginn werden alle alten Lampen ausgetauscht. Die LEW rechnet mit einer Einsparung des Energieverbrauchs pro Jahr von 15525 Watt. Unter Zugrundelegung des aktuellen Strompreises ergäbe sich eine jährliche Kosteneinsparung von circa 10280 Euro netto.

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Für den vorgeschlagenen pauschalierten Leuchtmitteltausch ergeben sich Kosten in Höhe von jährlich 13656 Euro netto bei einer Gesamtinvestition von 89860 Euro. Für die Gemeinde entstehen dadurch jährliche Mehrkosten in Höhe von 3377 Euro. Nach eingehender Beratung wurde die Entscheidung auf eine der nächsten Sitzungen vertagt. Zuvor soll durch die LEW in der Straße „Am Bach“ in Gennach eine Probestellung der neuen Schirmlampe erfolgen.

Der Änderung des Wegenutzungsvertrags mit der LEW wurde aber einmütig zugestimmt. Im neuen Vertrag wird sich das Kostenverhältnis zugunsten der Kommunen verschieben. Die LEW trägt nun 80 statt bisher 60 Prozent der Kosten. Die Laufzeit beträgt sieben Jahre.

Nach der beschränkt öffentlichen Ausschreibung wurden die Arbeiten zur Außengestaltung am Neubau des Gemeindezentrums St. Gallus an eine Firma aus Kaufbeuren vergeben. Die Kosten könnten durch Eigenleistungen des Bauhofs auf rund 166000 Euro gesenkt werden. Der Kostenrahmen von 2,6 Millionen Euro für das Gesamtvorhaben wird damit nicht überschritten.

Die Pläne eines Grundstücksbesitzers am Birkenseeweg zum Bau von insgesamt fünf großen Doppelwohnhäusern mit insgesamt 30 Wohnungen und 60 Stellplätzen entsprechen laut Bürgermeister Konrad Dobler nicht den Vorgesprächen, die nur eine einzeilige Bebauung mit ortstypischen Wohnhäusern und nicht eine derart massive städtische Mehrfamilienhausbebauung vorsahen. Deshalb sind weitere Gespräche zur Wahrung der Bauleitplanung durch die Gemeinde erforderlich.

Die Tierärztliche Klinik Gessertshausen wird die Kostenpauschale für die Aufnahme und Behandlung von Fund- und Unfalltieren ab 2017 von bisher 0,15 Euro je Einwohner auf 0,35 EUR anheben. Das bedeutet, dass die jährlichen Kosten auf etwa 1300 Euro ansteigen werden. Der neue Satz wurde in einem Verhandlungsgespräch mit allen vertraglich gebundenen Gemeinden vereinbart.

An der früheren Sendeanlage sollen Windräder entstehen. Der Regionalverband Donau-Iller hat mit einer Teilfortschreibung des Regionalplans eine Fläche von circa 15 Hektar der bisherigen Rundfunksendeanlage auf dem Gebiet der Gemeinde Amberg als Vorranggebiet zur Nutzung der Windkraft festgesetzt. Der Plan wurde durch das Staatsministerium für verbindlich erklärt.

Aktuell sind 15 Kinder in der Kinderkrippe angemeldet. Zum neuen Kindergartenjahr werden 17 Kinder in der Krippe erwartet. Die Zulassung umfasst jedoch nur zwölf Kinder. Deshalb werden bauliche Maßnahmen zur Erweiterung notwendig.

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