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Großaitingen

10.02.2018

Neues Modell für den Nachwuchs

Ehrungen beim BRK Großaitingen: (von links) Vorsitzende Susanne Spengler und Kreisbereitschaftsleiter Stefan Deibler, Stefanie Schedler, Kreisverbandsvorsitzender Paul Steidle, Franz Karrer, Jessica Stellbrink, Sabine Mayer, Helmut Keinzel und Bürgermeister Erwin Gossner.
Bild: BRK

Die Großaitinger Jugendgruppe des Rotkreuz darf jetzt mehr als vorher.

Von einer ganz besonderen Neuerung im Bereich der Jugendarbeit des Rotes Kreuzes Großaitingen ist auf einer Versammlung berichtet worden. Denn für die Jugend hat sich in Großaitingen im vergangenen Jahr einiges getan.

Da die beiden Jugendgruppenleiterinnen Julia Sauter und Nicole Maier aus privaten Gründen das Jugendrotkreuz (JRK) verlassen haben und sich keine Nachfolger finden ließen, beschlossen die Großaitinger Susanne und Dieter Spengler kurzerhand, sich dieser Aufgabe anzunehmen. Sie wollten allerdings eine Jugendarbeit gestalten, die von Anfang an in die Bereitschaft integriert sein sollte. Anstatt der JRK-Gruppe wurde eine sogenannte „Bereitschaftsjugendgruppe“ gegründet.

Blutspendedienst und Hintergrundwissen zur Ersten Hilfe

Die große Besonderheit besteht dabei in der engen Zusammenarbeit mit der Bereitschaft. So dürfen hier die Jugendlichen beispielsweise nicht nur beim Blutspendedienst mithelfen, sondern lernen auch Hintergrundwissen zur Ersten Hilfe und dürfen mit den „Großen“ gemeinsam Aktionen gestalten. Jeden Montag findet in Großaitingen im Rotkreuzheim (Am Alten Markt 2) von 18 Uhr bis 19 Uhr eine Gruppenstunde statt, in welcher die Jugendlichen ihr Wissen erweitern und Gemeinschaft pflegen können. Bei Interesse steht Dieter Spengler unter der Telefonnummer 08203/ 959885 oder per E-Mail (info@ hebset.de) für Fragen zur Verfügung. Dass die innovative Idee der Bereitschaftsjugend gleich zu Beginn Früchte trug und sich dem Trend der sinkenden Mitgliederzahlen entgegensetzte, kann man an den gestiegenen Mitgliederzahlen sehen.

Ein trauriger Teil des Jahresrückblickes auf das Jahr 2017 war der Tod von Gründungsmitglied Michael Burkart, welcher für das Rote Kreuz 65 Jahre ehrenamtliche Arbeit leistete und für viele neben einem Rotkreuzkamerad auch ein Freund und Vorbild war.(SZ)

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