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Ortsgestaltung

07.10.2019

Neugestaltung des Kriegerdenkmals steht fest

In Langenneufnach bekommt das Denkmal einen neuen Platz. Auch die Bücherei wird umgebaut

Wieder einen Schritt weiter sind die Gemeinderäte in Langenneufnach beim Thema Neugestaltung des Kriegerdenkmals. Aufgrund der neuen Zufahrt im Osten des Friedhofs in Langenneufnach muss es versetzt werden. In diesem Zusammenhang soll es zudem neu gestaltet werden. Nachdem den Räten bereits in der Vergangenheit mehrere Varianten durch einen Planer vorgestellt wurden, entschieden sie sich in der jüngsten Sitzung mit einer Gegenstimme dafür, sechs neue Grundplatten leicht schräg nebeneinander aufstellen zu lassen. Auf diesen Platten sollen dann die Namenstafeln angebracht werden. Das Denkmal solle mittels einer Stufe leicht erhöht und der Platz davor gepflastert werden. In der Mitte zwischen den Platten findet das Kreuz, das bisher im Friedhof stand, einen neuen Platz. Ob für die Platten Beton oder Naturstein verwendet werden soll, steht noch nicht fest. Hierzu bitten die Räte um Kostenkalkulationen durch den Planer.

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Letzte Details galt es auch für die Umbaumaßnahmen in der Gemeindebücherei zu besprechen. Gemäß den Ausführungen von Bürgermeister Josef Böck sei es aufgrund den Untersuchungsergebnissen eines Statikers nur mit hohen Kosten und hohem Aufwand möglich, die geplante Entfernung einer Zwischenwand im südlichen Bereich der Bücherei zu realisieren. Nach Rücksprache mit dem Bücherei-Team sprachen sich die Räte dafür aus, diese Wand daher stehen zu lassen. Ein weiteres Thema der Sitzung war die Beschaffung von Spielgeräten für den neuen Dorfplatz. Da bei der Beantragung von Zuschussgeldern auch das Aufstellen von Spielgeräten genannt wurde, beratschlagten die Räte über die Beschaffung geeigneter Geräte. Aufgrund fehlender Möglichkeiten, einen Fallschutz auf dem Dorfplatz anzubringen, zeigte Böck Bilder von verschiedenen Geräten, für die ein Fallschutz nicht nötig sei. Einstimmig sprachen sich die Gemeinderäte für die Beschaffung eines aufstellbaren Klangspiels und eines Memoryspiels aus Holz zum Preis von rund 5600 Euro aus.

Zugestimmt haben die Räte auch der außerplanmäßigen Ausgabe für Arbeiten am Gehweg der Rothaner Straße. Nachdem die Firma DSL den Kabelgraben neu asphaltiert hat, bleibt ein kleiner Randstreifen von gesamt circa 204 Metern übrig. Die Kosten für die Asphaltierung hierfür betragen circa 7500 Euro.

Ferner informierte Böck die Gemeinderäte über die Gesamtkosten des neuen Dorfplatzes und der neuen Zufahrt zum Schützenheim. Diese betragen 1,128 Millionen Euro. Mit Gesamtkosten von 825 695 Euro wurde kalkuliert. An Zuschussgeldern wurden 495 417 Euro genehmigt.

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